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"Harry & Meghan" auf Netflix: Harry greift plötzlich Queen an

ARCHIV - 16.01.2020, Gro
Prinz Harry macht seiner Familie große Vorwürfe – auch der verstorbenen Queen Elizabeth II.Bild: dpa / Kirsty Wigglesworth
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"Harry & Meghan" auf Netflix: Harry attackiert plötzlich auch die Queen

15.12.2022, 18:1915.12.2022, 23:37
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"Harry & Meghan", die Netflix-Dokumentation über den Herzog und die Herzogin von Sussex, beschäftigte sich im ersten Teil vor allem mit den Problemen, die das Paar mit der britischen Presse hatte. Doch in den letzten drei Folgen der zweiteiligen Serie rechnen die beiden auch mit dem britischen Königshaus ab. Dabei machen sie nun sogar der verstorbenen Queen Elizabeth II. Vorwürfe.

"Harry & Meghan": Schwere Vorwürfe an die Königsfamilie

Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan beschlossen hatten, Großbritannien den Rücken zu kehren und ins Ausland ziehen zu wollen, gab es eine große Krisensitzung. Bei der sogenannten "Sandringham Summit", die auf dem gleichnamigen Anwesen stattfand, waren Queen Elizabeth II., Prinz William, Prinz Charles und Harry mit dabei – nicht aber Meghan. In der Netflix-Dokumentation enthüllt Harry nun, dass sein Wunsch nach einem früheren Treffen abgelehnt worden sei.

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Die Doku "Harry & Meghan" sorgt seit ihrem Erscheinen für Wirbel. Bild: PA/AP / Jacob King

Der jüngste Sohn von König Charles III. ist der Meinung, dass das Treffen mit Absicht erst stattfand, als Meghan schon in Kanada war. "Mir war klar, dass sie es so geplant haben, dass du nicht im Raum warst", sagt Harry in der Doku an seine Frau gerichtet. Es sind nicht die einzigen schweren Anschuldigungen, die Harry bei dem Thema gegen seine Familie vorbringt.

Harry erklärt, es habe insgesamt fünf Optionen gegeben, wie sie weiterhin als "working Royals" hätten auftreten können, auch, wenn sie nicht mehr in London gelebt hätten. Die erste sei gewesen, dass alles so bleibe wie bisher. Die fünfte, dass Meghan und er die Königsfamilie ganz verlassen würden. Eine der Zwischenlösungen sei die "Halb drin, halb draußen"-Lösung gewesen, für die er sich auch entschieden habe, erklärt Harry. Doch der Herzog von Sussex sagt, ihm sei schnell klar geworden, dass das "nicht zur Diskussion oder Debatte" gestanden habe. Darüber, wie diese Debatte ablief, liefert Harry anschließend auch noch Details:

"Es war beängstigend, dass mein Bruder mich angebrüllt hat. Dass mein Vater Dinge gesagt hat, die einfach nicht der Wahrheit entsprachen. Und meine Großmutter saß nur leise da und hat es alles aufgenommen."
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Es ist das erste Mal, dass Harry im Rahmen der Dokumentation der verstorbenen Königin Vorwürfe macht. Zwar betont Harry kurz zuvor noch, wie viel Respekt er für die Queen gehabt habe. Dennoch hat er sie in seiner Schilderung des Gipfels erwähnt und erweckt somit den Anschein, als sei er mit ihrem Verhalten in diesem Moment unzufrieden.

"Sie müssen verstehen, aus der Perspektive der Familie und vor allem aus ihrer, gibt es Arten, wie man Dinge tut. Und ihr Hauptziel, ihre Verantwortung, ist die Institution", scheint Harry seine Großmutter anschließend doch noch in Schutz zu nehmen. Doch das Bild der Queen, die stumm daneben sitzt, während Harry von seinem Bruder und seinem Vater angegangen wird, dürfte sich nun bei vielen ins Gedächtnis gebrannt haben.

Bestätigt Harry Gerüchte?

Auffällig ist: Mit seinem Statement bedient Harry das Bild, das von anderen Mitgliedern seiner Familie in der Öffentlichkeit gezeichnet wird. So gibt es etwa immer wieder Berichte, die William als Choleriker darstellen, von einer "kurzen Zündschnur" ist öfter im Zusammenhang mit dem Prinzen von Wales die Rede.

Ob Harry nun bewusst auch darauf anspielt, ist natürlich Spekulation. Fest steht allerdings: Das Verhältnis zu William und Charles dürfte sich durch diese Aussagen von Harry nicht verbessern – im Gegenteil.

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