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Heidi Klum zeigte sich bei "GNTM" von ihrer erbarmungslosen Seite. Bild: screenshot ProSieben

Heidi Klum zu Rebecca Mir: "Du hast jetzt 'nen Braten in der Röhre von deinem Massimo"

Ute Nardenbach

Heidi Klum ein Mobbing-Opfer? Das ist aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Doch in ihrer Jugend in Bergisch Gladbach gab es wohl auch weniger erfreuliche Episoden. Das verriet die rheinische Frohnatur nun in der aktuellen Episode von "Germany's next Topmodel": "Mich haben sie auch gemobbt!", gestand die Klum ihrer Co-Jurorin Rebecca Mir. "Ich hatte so viele Pickel. Und dann hab‘ ich mich immer schon extravagant angezogen. Und dann waren die immer so: 'Modepüppchen, oder was?'"

Der Grund für Heidis Offenheit: Romy, die sonst nicht viel von sich preisgibt, berichtete erstaunlich ehrlich von ihren schlimmen Mobbing-Erfahrungen. Die 14 verblieben Nachwuchs-Models sollten sich untereinander in den Kategorien "Performance" und "Personality" bewerten und einordnen. Für Romy keine schöne Übung: "Es hat mich traurig gemacht, in der Gruppe so weit unten zu stehen", gestand die 19-Jährige und erklärte weiter:

"Ich kenne das Gefühl. Ich wurde halt früher sehr oft und sehr lange gemobbt! Es war wie Salz in die Wunde zu streuen! Ich bin es einfach gewohnt, dass ich bis auf meinen Freund und meine Eltern niemanden in meinem Leben habe und mich auch niemand in seinem Leben haben will!"

Heidi Klum ärgert Rebecca Mir mit Schwangerschafts-Spruch

Mareike dagegen ist in der Gruppe äußerst beliebt. Keine Überraschung also, dass sie im Bereich "Personality" auf den ersten Platz gewählt wurde. Wesentlich schlechter sah es bei der Ex-Profi-Basketballerin bei "Performance" aus. Daran änderte sich auch diese Woche nichts. Und so nahm die Folge ein unschönes Ende für die 25-Jährige.

Pleiten, Pech und Pannen hieß es für Mareike – aber nicht nur die – bereits beim Entscheidungs-Walk. Als eine Art Aprilscherz hatte Heidi Klum einen Model-Action-Parcours aufbauen lassen – inklusive Wippe, Rutsche, Hamsterrad und Co. Den sollten die Mädchen in High Heels bewältigen.

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Elisa bewältigte Heidi Klums Model-Action-Parcours. Bild: ProSieben / Richard Hübner

Für ein echtes Topmodel natürlich kein Problem – das machte die Chefin höchstpersönlich vor und schwebte elfengleich über die Stolperfallen. Danach musste die Klum aber erst mal verschnaufen: "Rebecca, das solltest eigentlich du machen. Aber du hast jetzt 'nen Braten in der Röhre von deinem Massimo!", beschwerte sie sich etwas ungalant bei ihrer Co-Jurorin Rebecca Mir.

Heidi Klum zeigt sich bei "GNTM"-Kandidatin gnadenlos

Für Schwangere war die Unfall-Gefahr bei diesem Horror-Walk tatsächlich zu hoch. Auf alle ohne "Braten in der Röhre" wurde keine Rücksicht genommen. "Ich würde die Show auch mit Krücken durchziehen!", versicherte Mareike, nachdem sie bei den Proben bereits umgeknickt war und mit bandagiertem Knöchel zum Walk antrat.

Doch ihr Einsatz wurde nicht belohnt: "Eieieieiei!", entfuhr es Heidi, als Mareike endlich bei der Jury angestolpert kam. Von Mitleid keine Spur: "Es ist nicht einfach, Model zu sein! Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich schon umgeknickt bin in meinem Leben. Und wie oft ich schon mit gebrochenen Zehen in hohen Schuhen rumlaufen musste!" Trotz "Mega-Personality" war für Mareike hier Schluss mit "Germany's next Topmodel". Allerdings kein Beinbruch für die resolute 25-Jährige.

Sanitäter, bitte!!!

Ein Sanitäter kam in dieser Episode immerhin auch noch zum Einsatz. Überraschenderweise nicht beim Stolper-Parcours, sondern beim Foto-Shooting: In 122 Metern Höhe sollten die Mädels über dem Alexanderplatz schweben. Normaler Model-Alltag also!

Influencerin Romina ließ den Horror über sich ergehen, klappte dann allerdings zusammen: "Ich spür meine Beine nicht!", rief sie. Der Sanitäter, bewaffnet mit einem Föhn, gab Entwarnung: "Es ist gar nicht so die Kälte bei ihr! Es ist sehr viel Panik und Hyperventilieren!" Wenig später war Romina warmgefönt und wieder fit: "Hier in der Staffel hab‘ ich wirklich gelernt, über Grenzen hinauszugehen! Da kriegt mich keiner mehr hoch. Nur noch Heidi ..."

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Über den Dächern von Berlin: Luca traute sich, ihr Foto konnte dennoch nicht überzeugen. Bild: ProSieben / Richard Hübner

"Dann musst du heute deine Sachen packen und nach Hause fahren!"

Bei Linda schaffte es selbst die nicht. Auch nicht in Kombination mit Action-Experte Jochen Schweizer, der sich als väterlicher Motivator versuchte. "Ich bin im Schock!", erklärte Linda und brach über den Dächern von Berlin in Panik aus. Ein schreckverzerrtes Gesicht gibt keine schönen Bilder, weiß die Klum und forderte sogleich:

"Oh Linda, das Gesicht kannst du gleich nicht machen. Trockne deine Tränen!"

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Linda war in Panik. Bild: screenshot ProSieben

Doch es half nichts: Die 20-Jährige probierte es zweimal, aber ihre Höhenangst war stärker: "Kannst du mich bitte runterlassen, ich will nicht, ich kann nicht!", schrie sie. "Das Gefühl ist die Hölle für mich! Dann muss ich eben nach Hause fahren!" Und tatsächlich kannte die Klum kein Erbarmen: "Wenn sie kein Foto macht, kann ich ihr auch keins geben! Dann musst du heute deine Sachen packen und nach Hause fahren! Es tut mir leid, Linda!"

Gnadenlose Aktion! Doch vielleicht ist zu viel Mitleid in dem Fall nicht angebracht. Die streitlustige Linda machte nämlich auch beim Abgang ihrem Ruf alle Ehre: "Du musst mir versprechen, dass Soulin nicht gewinnt!", flüsterte sie ihrer Freundin Alex beim Abschied zu.

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