Wirtschaft
Deutschland, Hessen, Wiesbaden, Lifestyle, Pärchen, Shopping in einem Möbelhaus

Bild: Westend61/getty

Warum wir in Deutschland es lieben, Geld auszugeben!

Hach, wad is dad schön! Die Bundesbürger blicken trotz drohender Handelskonflikte und schwieriger internationaler Lage so optimistisch in die Zukunft, wie lange nicht mehr.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Marktforscher von Nielsen:

Insgesamt habe die Verbraucherstimmung in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Nielsen Deutschland, Ingo Schier.

Das Marktforschungsunternehmen befragt seit 13 Jahren regelmäßig Konsumenten in 64 Ländern nach ihren Job-Aussichten, ihrer persönlichen finanziellen Situation und ihrer Bereitschaft, Geld auszugeben – und ermittelt danach seinen Verbrauchervertrauensindex.

Vor allem die Job-Chancen bewertete eine Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) bei der jüngsten Umfrage als gut oder sehr gut. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt lag hier nur bei 38 Prozent.

Marktforscher Schier sagt:

Die Deutschen haben hohes Vertrauen in den Arbeitsmarkt hierzulande

Das spiegelt sich auch in der Bereitschaft wider, Geld auszugeben. Haben die Bundesbürger nach der Deckung der Lebenshaltungskosten noch Geld übrig, so geben sie es am liebsten für Kleidung, Urlaub oder Freizeitaktivitäten aus. 

Nur jeder Vierte (27 Prozent) denkt daran, Geld zur Seite zu legen.

Das Sparen spielt damit inzwischen in Deutschland eine deutlich geringere Rolle als in den meisten anderen europäischen Ländern. Noch zuversichtlicher als die Deutschen zeigten sich in der Umfrage allerdings die Verbraucher in Dänemark, der Türkei, Tschechien und Polen.

(mbi/dpa)

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Interview

Steuern auf 300 Euro Kinderbonus: Warum ein Experte das gut findet

Die Bundesregierung hat vergangenen Mittwoch ihr Gesetzespaket vorgestellt, mit dem sie die erwartete Wirtschaftskrise in Folge der Corona-Pandemie abschwächen möchte. Mit Steuererleichterungen versucht sie, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, die sich in den vergangenen Wochen im Dornröschenschlaf befand. Unter anderem sind folgende Maßnahmen geplant:

Wir wollten von Ökonom Rüdiger Bachmann wissen, wie er die Maßnahmen einschätzt, und ob sie ausreichen, um die Wirtschaft auf die erwartete …

Artikel lesen
Link zum Artikel