Wirtschaft

Die matchen wohl nicht mehr: Tinder-Mitgründer verklagen Mutterkonzern auf Milliarden

Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar erstreiten. Die zehn Kläger – zu denen Mitgründer und andere Angestellte der Startphase zählen – beschuldigen den Internetkonzern IAC/InterActiveCorp, sie um Aktienoptionen geprellt zu haben. Das geht aus der am Dienstag eingereichten Klageschrift hervor.

Angeblich sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder nach unten zu frisieren. Da sie vertraglich eine Beteiligung an der Wertsteigerung vereinbart hätten, sei ihnen dadurch viel Geld entgangen, behaupten die Kläger. Vom IAC-Konzern, dem Tinder durch eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group gehört, gab es zunächst keine Stellungnahme. An der Börse gerieten die Aktien von IAC und Match spürbar unter Druck.

(sg/dpa)

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Video: Marius Notter, Yasmin Polat, Lia Haubner

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Hartz IV vor Gericht: Sind die Sanktionen verfassungswidrig?

14 Jahre nach der Einführung von Hartz IV überprüft das Bundesverfassungsgericht am Dienstag ein Kernstück der Reform. Es geht um die Sanktionen, die Empfängern der Grundsicherung drohen, wenn sie ihren Pflichten nicht nachkommen. Und um die Grundsatzfrage: Wie hart darf der Staat Hartz-IV-Empfänger eigentlich bestrafen? Das Urteil wird in einigen Monaten erwartet.

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