Wissen
Nordischer Kalmar, Forbes Kalmar (Loligo forbesi), im Meer schwimmend, Portugal, Azoren, Atlantik long-finned squid, northern squid, veined squid (Loligo forbesi), swimming in the blue sea, Portugal, Azores, Atlantic Ocean BLWS198407

Nordic Kalmar Forbes Kalmar Loligo forbesi in Sea swimming Portugal Azores Atlantic Long finned Squid Northern Squid veined Squid Loligo forbesi Swimming in The Blue Sea Portugal Azores Atlantic Ocean blws198407

Riesenkalmare kommen meist in der Tiefsee zwischen 300 und 1000 Metern vor. (Symbolbild) Bild: imago images / blickwinkel

Seltener Fund: Riesenkalmar an Küste von Südafrika angespült

Dieser Fund war für Wissenschaftler eine kleine Sensation: An der Westküste Südafrikas wurde vergangene Woche ein Riesenkalmar angespült.

Das mehr als vier Meter lange Tier soll im Iziko Museum konserviert und untersucht werden. Der Fund bietet eine besondere Möglichkeit, denn bislang ist über die großen Meeresbewohner nicht viel bekannt.

Meeresbiologe Wayne Florence, Kurator für wirbellose Meerestiere am Iziko Museum, sagte gegenüber dem Online-Portal "News24" am Donnerstag: "In Südafrika gab es bisher nur eine Handvoll Strandungen. Überraschenderweise, obwohl unser Museum schon fast 200 Jahre alt ist, ist der erste gestrandete Riesenkalmar unserer Sammlung von 1972"

Eine Passant fand den Tintenfisch

Der Riesenkalmar lebte noch, als Richard Davies ihn am Strand der Britannia Bay gefunden hat. Zunächst hatte der Mann versucht, den Tintenfisch wieder ins Wasser zu bewegen. Aber das Tier war zu schwer.

Bei dem Rettungsversuch habe sich eines der Tentakel am Arm von Davies festgesaugt, wie dieser später berichtete. Unter hohem Kraftaufwand aber er den Tentakel entfernen können. Er benachrichtigte die Behörden, doch in der Zwischenzeit starb das Tier.

Mittlerweile ist der Kadaver im Iziko Museum in Kapstadt und wird untersucht.

Die ersten Untersuchungen haben ergeben, dass der Riesenkalmar 4,19 Meter lang war. Er soll etwa zwei Jahre alt gewesen sein, sagte Meeresbiologe Florence gegenüber "News24".

(vdv)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Forscher rätseln: Warum fallen tausende tote Vögel vom Himmel?

Was wie eine Szene aus einem Alfred-Hitchcock-Film klingt, ist für die Bevölkerung der US-Staaten New Mexico, Colorado, Texas, Arizona und Nebraska Realität geworden. Dort sind in letzter Zeit Tausende Zugvögel tot vom Himmel gefallen. Das berichtet der britische "Guardian".

Martha Desmond, Professorin für Biologie an der New Mexico State University (NMSU), blickt mit wachsender Sorge auf die Ereignisse im Südwesten der USA. Hundertausende Tierkadaver könnten bereits zu beklagen sein, sagte …

Artikel lesen
Link zum Artikel