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Forscherin entdeckt in der Tiefe des Atlantiks die größte Qualle, die du je gesehen hast

Die Britin Lizzie Daly konnte am Wochenende ihren Augen kaum trauen. Mit einem Taucher-Kollegen war sie am Samstag in die Tiefen des Atlantiks an der britischen Küste hinabgestiegen, um Spenden für eine Naturschutzorganisation zu sammeln. ("Independent")

In den Tiefen des Ozeans schwamm ihr plötzlich etwas entgegen – eine gigantische gelblich-orange schimmernde Lungenqualle.

Für ein Foto schwamm Daly an das Tier, das so groß wie sie ist, heran. Nun begeistert der außergewöhnliche Schnappschuss nicht nur Meeresbiologen – sondern auch die vermeintlich weniger naturaffine Netzgemeinde.

Die Lungenquallen sind die größten Quallen, die vor der britischen Küste zu finden sind. In der Regel sind die Tiere, die aufgrund vergleichbaren Größe manchmal auch spöttisch "Mülleimer-Deckel-Quallen" genannt werden, zwischen Mai und Juni an der Südwestküste Englands zu beobachten.

So manches Tier, das sich in der Strömung des Atlantiks verirrt, wird dann von den Wellen an der Küste der britischen Insel angespült. Das verstärkte Auftauchen der Lungenquallen in diesem Jahr machen Interessierte an dem starken Anstieg des Planktonvorkommens an der Südwestküste Englands fest – eine Folge der warmen Sommermonate.

Fotos der Tiere in offener See sind hingegen vergleichsweise selten – und so ist es kein Wunder, dass die Forscherin Daly auf Instagram schreibt: "Was für ein unvergessliches Erlebnis!"

(pb)

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