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A sunstar at Jokulsarlon, Iceland.

Bild: iStockphoto

Im Juli gab es einen neuen Hitze-Rekord – und die arktischen Meere machen Sorgen

Wir haben uns das nicht nur eingebildet, als wir schwitzend in unseren Wohnungen hockten. Der Juli, das meldet die amerikanische Wetter- und Ozeanografie­behörde, war der heißeste Monat, den die Menschheit je gesehen hat.

Das Eis schmilzt im Rekord-Tempo

Die NOAA schreibt, die Rekord-Hitze führe auch zu einem neuen Rekord an Schmelzungen in den arktischen und antarktischen Meeren.

Neun der zehn heißesten Juli-Monate fanden seit dem Jahr 2005 statt. Allein in den vergangenen 5 Jahren waren es immer wieder die heißesten. Die dauerhafte Wärme wirkt sich erschreckend aus.

Das Eis der arktischen Meere verringerte sich in diesem Jahr auf einen Tiefstand, der knapp 20 Prozent unter den Durchschnittswerten zu dieser Jahreszeit liegt. Bisher war der historische Tiefstand im Juli 2012. In der Antarktis lag der Eisstand rund vier Prozent unter dem Durchschnitt.

(mbi)

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Island: Vor 10 Jahren brach der Vulkan Eyjafjallajökull aus – und brachte Touristen

Island war für den Rest der Welt lange nur eine Insel irgendwo im Nordatlantik – dann brach vor zehn Jahren der Eyjafjallajökull aus. Die Aschewolke legte tagelang den Flugverkehr lahm. Dann schoss etwas ganz anderes als Asche in die Höhe: die Zahl der Touristen.

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