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Wer denkt da nicht an "König der Löwen"? Bild: Kurt Schultz/kurtsafari.com/dpa

Video zeigt, wie ein Affe ein Löwenbaby klaut

Egal, ob ihr "König der Löwen" als Zeichentrick-Klassiker lieben gelernt habt oder mit der Live-Action-Neuauflage vom ewigen Kreislauf des Lebens erfahren habt – die Szene, in der Löwenbaby Simba zum ersten Mal seinen künftigen Untertanen vorgeführt wird, dürfte euch einen wohligen Schauer den Rücken hinunter gejagt haben.

Im Südafrikanischen Kruger Nationalpark hat sich am Montag eine Szene ereignet, die frappierend an den Moment erinnert, als Rafiki den kleinen Löwen hoch in die Luft reckt – nur dürfte der Ausgang der Geschichte in diesem Fall wohl weit weniger versöhnlich gewesen sein.

In dem Park hat ein Pavianmänchen ein Löwenjunges entführt. Bilder und Videoaufnahmen von dem Vorfall zeigen den Affen, wie er sich die Babyraubkatze schnappt und – unter Protesten des Löwenjungen – einen Baum erklimmt.

"Eine Gruppe von Pavianen hatte ein kleines Löwenbaby auf einen Baum verschleppt – wir dachten zunächst, es sei tot", erklärte Kurt Schultz vom gleichnamigen Safariunternehmen am Montag. Das Besondere: Die Paviane versuchten offenbar, den kleinen Löwen wie ihren eigenen Nachwuchs aufzuziehen, suchten nach Flöhen in seinem Fell und gingen demonstrativ liebevoll mit ihm um.

"Es ist das erste Mal, das ich so etwas erlebt habe", betonte Schultz, dessen Bilder vom Vorfall am Montag auch auf der Titelseite der südafrikanischen "Beeld"-Zeitung abgedruckt waren. Den Vorfall hat er nach eigenen Angaben am Samstag nahe dem Skukuza-Camp auf einem Amarula-Baum beobachtet. Nach etwa einer Stunde sei die Herde dann außer Sicht gewesen.

Was mit dem kleinen Löwen passiert ist, ist unklar. Schultz hat allerdings wenig Hoffnung. "Das Löwenjunge wirkte sehr müde und dehydriert von der langen Zeit, die es in den Armen des Pavians in der heißen Sonne verbringen musste", sagte er der "Beeld"-Zeitung.

Die Zeitung zitierte am Montag auch einen Experten von der Babbon-Matters-Stiftung. Demnach sei das Verhalten des Pavianmännchens äußerst außergewöhnlich gewesen, man würde dieses eher bei Weibchen erwarten.

(pcl/dpa)

Cyanobakterien Grund für Elefanten-Sterben in Botsuana

Der mysteriöse Tod von hunderten Elefanten im südafrikanischen Botsuana hängt offenbar mit Cyanobakterien zusammen. Die Elefanten hätten die giftigen Mikroorganismen etwa beim Trinken an Wasserlöchern aufgenommen, erklärte am Montag der leitende Nationalpark-Veterinär Mmadi Reuben. Seit März sind mehr als 300 Elefanten in Botsuana gestorben, ohne dass die Wildhüter eine Erklärung dafür hatten.

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