Wissen
Bild

Ein Bild der Nasa zu dem Exoplaneten K2-18b. Bild: NASA

Forscher entdecken erstmals Wasserdampf in der Atmosphäre eines fernen Planeten

Bei der Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems ist ein internationales Forscherteam womöglich einen wichtigen Schritt vorangekommen:

So gelang die Entdeckung

Die Entdeckung sei mithilfe des Hubble-Teleskops geglückt, erklärten die Forscher.

Der Exoplanet selbst war bereits 2015 vom US-Weltraumteleskop Kepler entdeckt worden. Er umkreist die Sonne K2-18, einen roten Zwergstern im Sternbild Löwe, in der sogenannten bewohnbaren Zone – also in einem Abstand von seiner Muttersonne, der die dauerhafte Existenz flüssigen Wassers auf seiner Oberfläche ermöglichen könnte.

So sieht es auf K2-18b aus

K2-18b besteht wahrscheinlich aus Silikaten wie die Erde, Mars und Venus, sowie aus Eis. Auf dem Planeten herrscht laut den Forschern eine Temperatur, die jener der Erde sehr ähnlich sei.

Aus der Entdeckung lässt sich laut den Forschern nicht schließen, dass es auf der Oberfläche flüssiges Wasser gebe. "Aber ich denke, dass dies sehr gut möglich ist", betonte die Mit-Autorin Giovanna Tinetti, die ebenfalls am University College in London forscht.

Zuletzt hatte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen drei neue Planeten entdeckt, von denen einer womöglich bewohnbar ist. Die im Sternbild Wasserschlange (Hydra) entdeckten Exoplaneten umkreisen den 31 Lichtjahre entfernten Stern GJ 357. Er weist ein Drittel an Masse und Größe unserer Sonne auf, wie die Universität Göttingen Ende Juli mitgeteilt hatte.

(ll/afp)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Studie schlägt Alarm: Im Jahr 2025 fehlen mehr als 26.000 Grundschullehrer

Bis zum Jahr 2025 werden Prognosen der Bertelsmann-Stiftung zufolge mindestens 26.300 Lehrer an Grundschulen fehlen. Damit sei die Lage noch dramatischer, als von der Kultusministerkonferenz (KMK) erwartet, heißt es in einer am Montag vorgelegten Studie der Stiftung. Die KMK hatte im vergangenen Oktober einen Mangel von 15.300 Grundschullehrern im Jahr 2025 errechnet.

Die Bertelsmann-Stiftung hatte im Januar 2018 bereits eine Studie mit ähnlichen Zahlen veröffentlicht, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel