Dschungelcamp
Tag 5:  Die Dschungelpürfung

Lars Tönsfeuerborn, Lydia Kelovitz und Bea Fiedler haben die erste Runde der "Dschungelshow" hinter sich. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

Dschungelcamp

"Dschungelshow": Nicht im TV zu sehen – das passiert mit den Kandidaten bis zum Halbfinale

In diesem Jahr muss das Dschungelcamp von RTL ausfallen. Der Sender veranstaltet deshalb eine Ersatz-Sendung, die "Dschungelshow", in der immer drei Kandidaten in ein Tiny House einziehen müssen, bevor es in Woche zwei ins "groooße" Halbfinale geht. Zwei Kandidatengruppen haben es nun schon hinter sich, unter anderem der "Prince Charming"-Kandidat Lars Tönsfeuerborn wurde von den Zuschauern ins anstehende Halbfinale gewählt.

Bis es jedoch so weit ist, müssen seine Konkurrenten ermittelt werden. Momentan fristen Christina Dimitriou, Sam Dylan und Oliver Sanne ihr Dasein in der vorher desinfizierten winzigen Behausung der Show. Da Lars' Aufgabe in dem Format erstmal erfüllt ist, wartet er auf seinen Halbfinal-Einsatz. Watson hat sich bei ihm erkundigt, wie und wo er diese Phase verbringen wird, und seine Antwort dürfte überraschen.

Die "Dschungelshow"-Halbfinalisten sind nicht in Quarantäne

Innerhalb der Sendung ist die Zwischenzeit für die Kandidaten nämlich kein Thema. Aber wer gedacht hat, dass der 31-Jährige in der Nähe der TV-Studios in Hürth wegen der anhaltenden Pandemie vorsorglich in Quarantäne muss, der irrt gewaltig. Stattdessen darf sich Lars eine Auszeit nehmen und sich dabei über einige Freiheiten freuen:

"Ich werde die Zeit zu Hause in Düsseldorf verbringen und einfach nichts tun. Das heißt für mich erstmal Entspannung pur und vor allem viel Zeit mit den wichtigsten Menschen in meinem Leben."

Ein ganz schönes Zugeständnis von RTL an die Promis. Dabei ist die Produktion eigentlich penibel darauf bedacht, dass sich keiner der Kandidaten mit Corona infiziert. Denn das wäre wohl eindeutig der Super-GAU für die "Dschungelshow", die nach einem Corona-Fall schlimmstenfalls abgeblasen werden müsste.

RTL versucht Corona-Infektion in der "Dschungelshow" tunlichst zu vermeiden

Damit die Sendung nicht zum Spreader-Event wird, wurden einige Maßnahmen getroffen. Unter anderem werden alle aus dem Team regelmäßig getestet und die Promis mussten vor ihrem Einzug ins Tiny House in eine sogenannte Schutzzeit, die einer Quarantäne ähnelt. Masken, Abstände und Hygieneregeln scheinen für den TV-Sender also oberstes Gebot zu sein.

Umso seltsamer scheint es nun, dass die Kandidaten, die ins Halbfinale gewählt wurden, eine gewisse Narrenfreiheit haben, bis es mit den Dreharbeiten weitergeht. Denn während Lars zwar in aller Ruhe zu Hause entspannt, scheint Lydia auf Instagram zu zeigen, dass sie in einem Hotel in Köln untergebracht wurde. Dort ist sie allerdings nicht allein, sondern stößt mit der "DSDS"-Finalistin Paulina Wagner auf ihren Einzug ins Halbfinale an.

Paulina Wagner und Lydia Kelovitz feiern Lydias

Paulina Wagner und Lydia Kelovitz freuen sich, dass Lydia es ins "Dschungelshow"-Halbfinale geschafft hat. Bild: Screenshot Instagram / lydiakelovitz

RTL könnte mit diesem Vorgehen ein Risiko eingehen

Damit beweist RTL einerseits, dass die Bedingungen für die "Dschungelshow"-Teilnehmer sehr viel angenehmer sind, als die der Dschungelcamper in Australien, die teils zwei komplette Wochen von der Außenwelt abgeschnitten sind und genau so lange mit Schonkost bestehend aus Reis und Bohnen auskommen müssen. Die aktuellen Kandidaten sind dagegen aktiv auf Social Media, schauen sich ihre "Dschungelshow"-Folgen an und begutachten ihre Kontrahenten im TV.

Andererseits scheint die Produktion durch diese Freiheiten auch in gewisser Weise das Risiko einzugehen, dass sich ein Kandidat in der Zeit vor dem Halbfinale doch mit dem Coronavirus infizieren könnte. Auf watson-Anfrage erklärte RTL, dass eine Infektion statt mit Schutzzeit folgendermaßen rechtzeitig erkannt werden soll: "Alle Kandidaten werden vorab wieder auf Corona getestet." Doch nicht immer muss das Ergebnis zuverlässig sein. Ist eine Infektion noch sehr frisch, kann ein Test falsch negativ ausfallen.

Es bleibt zu hoffen, dass RTL mit diesem Ansatz die "Dschungelshow" ohne Corona-Fälle erfolgreich zu einem Abschluss bringen kann, und dass die Kandidaten verantwortungsvoll mit ihrer Auszeit umgehen. Eine abgebrochene oder gar verschobene Dschungel-Staffel können immerhin auch die Promis nicht wollen.

(cfl)

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