Carolin Kebekus, Ruth Moschner und Rea Garvey bildeten diesmal zusammen das Rateteam.
Carolin Kebekus, Ruth Moschner und Rea Garvey bildeten diesmal zusammen das Rateteam.bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Carolin Kebekus verrät "Masked Singer"-Tipp nicht – Rea Garvey genervt: "Im Rateteam und nicht raten"

03.04.2022, 09:2704.04.2022, 09:17

Am Samstagabend ging "The Masked Singer" mittlerweile in die dritte Runde der sechsten Staffel. Ruth Moschner und Rea Garvey sind natürlich wieder mit von der Partie und dürfen rätseln, welcher Promi sich dieses Jahr unter den aufwendigen Kostümen verbirgt. Bisher mussten Jeannine Michaelsen und Cherno Jobatey sich zu erkennen geben. In der jüngsten Live-Show stieß übrigens zum alteingesessenen Team Carolin Kebekus dazu. Diese Position ist ihr übrigens nicht fremd, denn sie durfte bereits in der Vergangenheit mitraten.

Carolins jetziger Einsatz im Rateteam dürfte den einen oder anderen Fan allerdings verwirren. Denn viele Zuschauer vermuteten bereits, dass die Komikerin hinter der Maske des Zebras, Orks oder Seesterns steckt. Damit sollte eigentlich geklärt sein, dass dieses Mal die 41-Jährige definitiv nicht ihr Können auf der Bühne unter Beweis stellt, auch wenn ProSieben verlauten ließ: "Sie wissen: Bei 'Masked Singer' ist alles möglich."

Carolin Kebekus sorgte für Stimmung im Studio.
Carolin Kebekus sorgte für Stimmung im Studio.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Carolin Kebekus hüllt sich bei einer Maske ins Schweigen

Bevor die Sendung richtig starten konnte, stellte Moderator Matthias Opdenhövel klar: "Das Zebra ist nicht Carolin Kebekus." Somit wurde eindeutig geklärt, dass die Künstlerin definitiv auch dieses Jahr Abstand von den Kostümen nehmen wird. Die Fans der Show freuten sich in jedem Fall, dass Carolin nun neben Ruth Moschner und Rea Gavey zum Rateteam gehörte. Viele Fans der Show wünschten sich schon, dass sie dauerhaft im Ratestuhl Platz nimmt. Bei fast allen Masken gab sie schließlich ihre Hinweise zum Besten.

Beim Ork vermutete Carolin Sandra Nasić von Guano Apes. oder Sängerin Elif. In jedem Fall gefiel ihr diese Maske besonders gut. Sie schwärmte: "Es ist das beste Kostüm, ich bin so Team Ork. Es könnte Elif sein, eine türkische Sängerin, was ich geil finden würde. Die Zahl 420 deutet auf den 20. April hin, das ist der Tag von Marihuana. Unter diesen Umständen denke ich an die 90er und habe eine Textzeile im Ohr von Guano Apes."

Diese Maske fand Carolin am besten.
Diese Maske fand Carolin am besten.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Der Gorilla war für sie ein berühmter deutscher Schauspieler, der mittlerweile auch in Hollywood Karriere macht: "Ich finde ein Schauspieler wäre auch gut. Bei den Hinweisen war was mit 'Rubbeldiekatz'. Matthias Schweighöfer hat den Film gedreht. Vielleicht ist es Matthias, der Corona hat, die Stimme passt nämlich nicht. Oder er hat gestern sehr viel Alkohol getrunken."

Die Discokugel überzeugte mit ihrer Stimme.
Die Discokugel überzeugte mit ihrer Stimme.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Beim Koala hingegen fiel ihr original niemand ein: "Ich muss sagen, wenn man sich die Indizien mit Adleraugen angeguckt hätte, hat man da ein Gedichtband von Schiller, eine Bratwurst und Eukalyptus gesehen. Das sagt mir nichts, gar nichts." Nahezu 100 Prozent sicher war sie sich hingegen, dass die Discokugel nur eine Sängerin und Schauspielerin sein kann: "Ihr könnt mir alles abschneiden, es ist Jeanette Biedermann. Da fragt sich jeder, warum sie kein fucking Weltstar ist. Guckt mal, was sie kann!"

Beim Seestern wollte sich die Komikerin allerdings so richtig ins Schweigen hüllen – zum Unmut der Zuschauer und Rea Garvey. Die Indizien lauteten zunächst: "Letzte Woche habe ich direkt am Anfang gepatzt. Ihr habt mir echt Mut gemacht. Ich mache das ja nicht so oft mit dem Singen. Ein Star bin ich noch nicht, aber ich werde alles geben. Nur so können Träume wahr werden." Nach der Performance des Songs "I'm Gonna Live Forever" meinte Ruth Moschner zunächst: "Es macht mich wahnsinnig." Das hieß im Klartext: Sicher war sie sich nicht. Ihre Vermutung lautete Josefine Preuß.

Carolin wollte nicht verraten, wen sie hinter dem Seestern vermutete.
Carolin wollte nicht verraten, wen sie hinter dem Seestern vermutete.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Dann war Carolin an der Reihe. Sie erklärte: "Ich habe die ganze Zeit das Gefühl gehabt, ich kenne die. Ich habe erstmal geguckt, was vermutet Twitter, die ProSieben-App. Meine Vermutung war nirgends dabei." Schließlich fragte die Komikerin: "Gab es schon mal die Situation, dass jemand enttarnt wurde und niemand hat es vermutet?" Dies kam allem Anschein nach noch nicht vor.

Sie sagte nun, dass sie ihren Tipp nirgends gesehen habe und aus diesem Grund ihn jetzt auch nicht verraten wolle. "Ich will trotzdem, dass ihr es alle wisst", fügte Carolin hinzu und schrieb kurzerhand ihren Hinweis auf einen Zettel und gab ihn in die Obhut von Matthias Opdenhövel.

Rea Garvey war nicht begeistert von Carolins Vorgehen.
Rea Garvey war nicht begeistert von Carolins Vorgehen.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

"Wenn der Seestern sich ausziehen muss, also beruflich, dann liest du den Zettel vor", so Carolin. Dies stieß bei Rea auf Unverständnis. Er wetterte: "Im Rateteam und nicht raten." Carolin entgegnete daraufhin: "Es ist vielleicht ein bisschen gestört." Matthias gab derweil den Hinweis: "Ich kann euch wirklich versichern, auch bei dieser Staffel sind nicht mehr Profis dabei als sonst." Ob dies jetzt speziell beim Seestern half, blieb abzuwarten.

Matthias Opdenhövel amüsierte sich über den Zettel von Carolin Kebekus.
Matthias Opdenhövel amüsierte sich über den Zettel von Carolin Kebekus.Bild: ProSieben/Julia Feldhagen

Ausgerechnet am Ende musste dann der Seestern zusammen mit drei weiteren Masken zittern: Gorilla, Koala und Galax'Sis. Fans hofften derweil bereits, dass der Seestern rausgewählt wird, damit endlich enthüllt werden kann, welchen Tipp Carolin auf ihren Zettel schrieb. Doch die Fans müssen sich noch gedulden, denn der Seestern kam weiter. Der Koala musste schließlich die Show verlassen. Darunter verbarg sich übrigens zur großen Überraschung Paul Potts.

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