Eine Frage gefiel Gladbach-Trainer Hecking überhaupt nicht.
Eine Frage gefiel Gladbach-Trainer Hecking überhaupt nicht. Sky
TV

Gladbach-Trainer Hecking bekommt von Sky kritische Frage – und flüchtet aus dem Interview

08.04.2019, 07:0708.04.2019, 07:20

Das war deutlich: Der Mönchengladbacher Fußballtrainer Dieter Hecking hat nach dem 1:1 (0:0) im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach ein Gespräch beim TV-Sender Sky abgebrochen und die Interviewzone verlassen.

  • Reporter Marcus Lindemann hatte wiederholt nach der sportlichen Situation von Borussia-Kapitän Lars Stindl gefragt.
  • Lindemann fragte: "Bekommt Lars Stindl wieder eine Chance von Beginn an, muss er sich im Training anbieten, oder was erwarten Sie jetzt von Ihrem Kapitän?"
  • Das gefiel Hecking gar nicht: "Wissen Sie, ich finde, das ist genau dieser Journalismus, den ich mag. Dass man jetzt versucht, wieder über einzelne zu sprechen. Wir haben uns als Mannschaft in eine Situation reingebracht, die wir nicht so wollten." (bild.de)
  • Stindl war erst in der Schlussphase eingewechselt worden. In Gladbach müsse man mehr über die Mannschaft und weniger über Einzelspieler reden, meinte Hecking.
Und weg war er...
Und weg war er...sky

Vor fünf Tagen hatte Gladbach bekanntgegeben, dass Hecking die Mannschaft in der kommenden Saison nicht mehr betreuen wird. Reporter Lindemann hakte nochmal nach: "Das ist eine ganz legitime Frage, er ist Ihr Kapitän und das ist ja nun mal keine..." – Und weg war Hecking.

Ähnlich rabiat wie Hecking: FIFA 19 "ohne Regeln"!

Video: watson/Benedikt Niessen, Gavin Karlmeier

In der folgenden Pressekonferenz sagte Hecking über den Verzicht auf Stindl: "Das war eine meiner schwersten Entscheidungen, weil er mein Kapitän ist." Der Trainer wies darauf hin, dass der Spielführer zuletzt nicht seine normale Form erreicht habe.

(pb/dpa)

"Maybrit Illner": Alice Schwarzer irritiert mit speziellem Aufruf

Seit über zwei Monaten protestieren die Menschen im Iran gegen das Mullah-Regime nach dem Tod der Kurdin Masha Amini. Gegen die Proteste geht das Regime mit unbarmherziger Härte vor, über 400 Tote zählt die Menschenrechtsorganisation IHR bereits im Land. Dabei sind die gewaltsamen Auswirkungen der iranischen Revolutionsgarden längst nicht mehr nur inländisch spürbar, sondern auch in Westeuropa greift das Regime immer wieder Oppositionelle an.

Zur Story