February 1, 2021, Lviv, Ukraine: Holding a bucket of coffee grounds, a municipal employee walks while scattering coffee grounds on a park path in Lviv..Lviv municipal services have started to use coffee grounds to fight ice in parks and squares. Lviv Ukraine - ZUMAs197 20210201_zaa_s197_075 Copyright: xPavloxPalamarchukx

Die Idee, Kaffeesatz statt Sreusalz zu verwenden, kam aus der westukrainischen Stadt Lwiw. Bild: www.imago-images.de / Pavlo Palamarchuk

Gute Nachricht

Nachhaltige Streusalz-Alternative: Krakau kämpft mit Kaffeesatz gegen Straßenglätte

Im polnischen Krakau werden in der Regel 75-80 Tonnen Sand und Streusalz pro Woche eingesetzt, um die Gehwege vor eisiger Glätte zu befreien. Das ist allerdings weder gut für die Umwelt noch für die Schuhe der Bewohner. Die werden nämlich vom grobkörnigen Streusalz zerkratzt. Jetzt wird in einem Park eine nachhaltige Alternative getestet: seit Neuestem bestreut der Winterdienst die Wege mit Kaffeesatz.

Auf die Idee ist das polnische Amt für Stadtgrün durch eine ähnliche Initiative in der Ukraine gekommen. Dort, in der Stadt Lwiw, werden schon seit ein paar Wochen 20 Kilogramm Kaffeesatz auf jeweils 200 Meter Parkwegen verteilt, berichtet der MDR.

Die Bewohner von Lwiw sind begeistert darüber, dass der Kaffeesatz, anders als Streusalz, weder ihre Schuhe noch Tierpfoten angreift. Dazu riecht der Salz-Ersatz angenehm. Auch in Krakau kommt das Projekt gut an: Mehr als 50 Cafés beteiligen sich daran und übergeben ihren Kaffeesatz den Mitarbeitern des Winterdiensts.

Um sicherzugehen, dass weder Boden noch Pflanzen von dem Kaffeesatz beschädigt werden, werden im Frühjahr Bodenuntersuchungen durchgeführt. Vermutet wird jedoch, dass das Kaffeepulver auf den Wegen völlig unbedenklich ist und es bei Sonnenschein aktiv Wärme speichern wird. Das würde dazu führen, dass das Eis auf den Straßen schneller abtaut.

(sb)

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Statt aus Erdöl: Forscher entwickeln Bio-Plastik aus Bakterien

Die Erde ist geradezu verseucht von Plastikmüll – trotzdem wird immer weiter Kunststoff produziert, pro Jahr sind es derzeit ungefähr 370 Millionen Tonnen. Dass das nicht so weitergehen kann, ist klar. Forscher arbeiten deshalb auf Hochtouren an verschiedenen Möglichkeiten, Plastik zu ersetzen oder nachhaltige Alternativen zu dem umweltschädlichen Erdöl zu finden, das seine Grundlage darstellt.

Mikrobiologen der Universität Tübingen ist das jetzt gelungen, denn sie haben Bakterien derart …

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