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Lenin Gutierrez verweigerte einer maskenlosen Kundin die Bedienung – jetzt kann er sich seinen Traum erfüllen. Bild: Screenshot Facebook

Nach Masken-Streit mit Kundin: 90.000 Dollar "Trinkgeld" für Starbucks-Barista

So sieht Zivilcourage im Jahr 2020 aus: In San Diego, Kalifornien, weigerte sich der Starbucks-Barista Lenin Gutierrez, einer Frau Kaffee zu servieren, weil sie keinen Mundschutz tragen wollte.

Wie CNN berichtet, hatte besagte Kundin während der Schicht von Gutierrez die Filiale ohne Mundschutz betreten. Er wies die Dame darauf hin, dass sie eine Maske tragen müsse. Die Frau machte eine Szene und stürmte wütend den Laden.

Unerwartet brachte die Aktion dem Barista einen stattlichen Verdienst ein. Die Kundin hatte nach während des Vorfalls ein Foto von Lenin Gutierrez gemacht und es auf Facebook veröffentlicht. Darunter schrieb sie: "Lernt Lenin von Starbucks kennen, der sich weigerte, mich zu bedienen, weil ich keine Maske trage. Nächstes Mal werde ich auf die Polizei warten und ein medizinische Ausnahmebescheinigung vorlegen." Der Post ging viral, alleine 88.000 Kommentare sammelten sich unter dem Beitrag.

Hohes "Trinkgeld" für Gutierrez

Doch anstatt Gutierrez bloßzustellen, erreichte die Maskenverweigerin das Gegenteil: Viele Nutzer schlugen sich derzeit auf die Seite von Lenin Gutierrez, stärkten ihm den Rücken und verteidigten sein Handeln. Und es kam noch besser.

Ein Bekannter stellte eine Spendenkampagne auf die Beine, die bisher fast 90.000 US-Dollar "virtuelles Trinkgeld" zusammenbekommen hat.

Einen Teil des Geldes möchte Gutierrez spenden, berichtet CNN. Mit dem Rest will er sich seinen Lebenstraum erfüllen und Tanzlehrer werden, wie er in einem Facebook-Video verrät.

"Mit dieser Spende kann ich mir meine Träume erfüllen"

Er habe bereits vor der Coronakrise an diesem Traum gearbeitet – nun bedankt er sich für die überwältigende Unterstützung: "Aus tiefstem Herzen möchte ich Danke sagen", so Gutierrez.

(vdv)

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