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Vereinsikone: Bayern München ohne Thomas Müller? Für viele schwer vorstellbar... bild: imago images/sportfoto rudel

Hainer lobt Müller: Thomas verkörpert FC Bayern "hervorragend"

Er gehört mittlerweile schon zum Inventar beim FC Bayern: Thomas Müller. Der Profi, der 2009 sein Debüt beim FCB feierte, blüht aktuell wieder auf. Er hat seit Hansi Flicks Amtsübernahme wieder einen Stammplatz und 16 Torbeteiligungen. Auch am Mittwoch im Pokal-Achtelfinale gegen Hoffenheim zeigte er wieder eine starke Leistung.

Herbert Hainer, der Präsident des Rekordmeisters, hat seine Bedeutung für den FCB im "Kicker"-Sonderheft zur K.o.-Phase in Champions und Europa League nun noch einmal hervorgehoben. Der Nachfolger von Uli Hoeneß sagte: "Alle Erfolge und Titel des FC Bayern in den vergangenen zehn Jahren sind eng mit dem Namen Thomas Müller verbunden. Auch in dieser Saison zeigt Thomas seinen großen Wert, insbesondere unter Hansi Flick ist er wieder ein absoluter Leistungsträger"

FC Bayern: Herbert Hainer lobt Thomas Müller

Müller verkörpere den FC Bayern und repräsentiere den Verein hervorragend: "In München, in Bayern, in der ganzen Welt", sagte Hainer. Er könne sich "im Moment einen FC Bayern ohne Thomas sehr schwer vorstellen".

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Kennen sich schon lange: Herbert Hainer (Adidas-Vorstandsvorsitzender) WM-Torschützenkönig Thomas Müller, Diego Forlan, bester Spieler des Turniers, Iker Casillas, bester Torwart, und Franz Beckenbauer (v.l.n.r.) bei der Preisverleihung der besten WM-Fußballer 2010 in Herzogenaurach. bild: imago images/schreyer

Müller gehört wie andere langjährige Bayern-Spieler (Alaba, Boateng, Martínez, Neuer) zu den Profis, deren Verträge am 30. Juni 2021 auslaufen. Der frühere Trainer Jupp Heynckes regte einen Verbleib Müllers bis zu dessen Karriereende an: "Wäre ich ein Verantwortlicher des FC Bayern, würde Thomas nie woanders spielen. Er gehört zum FC Bayern wie der Marienplatz zu München", sagte Heynckes.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich angesprochen zu Vertragsangelegenheiten zurückhaltend: "Wir werden sicher Gespräche führen, aber wir konzentrieren uns in den nächsten Wochen auf das Sportliche", sagte Salihamidzic nach dem 4:3 im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim.

Geredet wird seit Wochen auch über eine EM-Teilnahme von Müller. Doch dies, so Salihamidzic, "beschäftigt mich nicht wirklich. Ich freue mich, dass Thomas gut spielt und uns hilft." Bundestrainer Joachim Löw hatte Müller ebenso wie Mats Hummels und Jerome Boateng im vergangenen Frühjahr im DFB-Team aussortiert, unlängst aber ein Comeback nicht ausschließen wollen.

(as/dpa/sid)

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