Kinder
Businesswoman working from cafe with pram on her side model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY KNSF01910

Business Woman Working from Cafe With pram ON her Side Model released Symbolic image Property released PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY KNSF01910

Mit dem Kinderwagen ins Café? Nicht in einem Berliner Laden (Symbolbild). Bild: imago images / Westend61

Wirbel um Poller gegen Kinderwagen in Café – jetzt spricht die Besitzerin

Barrierefreiheit? Nicht in einem Café im Berliner Bezirk Moabit. Dort hat die Betreiberin zwei Poller am Eingang platziert, sodass Kinderwagen und Rollstühle nicht mehr reinkommen. Dafür erntete sie jede Menge Kritik – doch nun wehrt sie sich.

Zahlreiche Menschen hatten den Zugang zuvor in den sozialen Medien als kinder- und behindertenfeindlich kritisiert und schlechte Bewertungen auf mehreren Portalen für das Berliner Café hinterlassen. Am vergangenen Mittwoch schaltete sich sogar das Bezirksamt Mitte ein: Man wolle sich kümmern, hieß es.

Dem "Tagesspiegel" sagte Antje Menz, dass sie die Debatte, die ihre Poller ausgelöst haben, überrascht habe. Ihr Ziel sei es demnach, Ruhe für ihr eher älteres Publikum zu schaffen:

"Kinder sind toll – ich habe selbst welche –, aber unser Publikum ist eher älter und gediegen. Und als Betreiberin ist es einfach mein Ziel, den größtmöglichen Nutzen für meine Kunden zu erzielen.“

antje menz im "tagesspiegel"

Außerdem sei es im Café einfach zu eng, so die Betreiberin weiter.

"Wenn hier auch noch Kinderwagen rumstehen, kommen weder der Service noch andere Menschen durch. So ist mehr Platz für alle.“

tagesspiegel

Und was ist mit den Rollstühlen?

Dazu erklärte die Betreiberin, dass die Mitarbeiter Rollstuhlfahrer bereits seit Jahren immer durch einen Seiteneingang hereinlassen würde und das noch nie ein Problem gewesen sei. Entfernen will Menz die umstrittenen Poller nicht:

"Als Geschäftsfrau macht das keinen Sinn für mich. Ich muss Umsatz machen, und den mache ich mit Tischen, an denen die Leute sitzen und konsumieren.“

tagesspiegel

(hd)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sie cancelt ihre Babyparty – weil die Gäste über diesen Babynamen lachten

Es gibt Babynamen, bei denen man sich vor lauter Langeweile ein Gähnen verkneifen muss – und es gibt Babynamen, die so laut nach Aufmerksamkeit schreien, dass man sich am liebsten die Ohren zuhalten würde. Hey, jedem das Seine. Wer allerdings beschließt, seinem Kind einen Vor(!)namen wie "Squire Sebastian Senator" mit auf den Lebensweg zu geben, sollte sich von vornherein auf Spott und Häme einstellen. 

Die Mutter dieses (noch ungeborenen) Kindes war darauf aber scheinbar nicht vorbereitet …

Artikel lesen
Link zum Artikel