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Es gibt Zweifel um die Identität von HSV-Stürmer Bakery Jatta. imago-montage

Zweifel an Identität: So feiern die HSV-Fans ihren Bakery Jatta im DFB-Pokal

Der Hamburger SV hat nach dem Wirbel um Bakery Jatta im brisanten Pokalspiel beim Chemnitzer FC die Nerven behalten und den drohenden Erstrunden-K.o. mit Mühe verhindert.

Gerücht um Identität von Bakery Jatta

Die wohl meistbesprochene Figur des Spiels war im Vorfeld der HSV-Stürmer Bakery Jatta. Nach einem Bericht der "Sport Bild" vom Mittwoch hatte es Zweifel an dessen Identität gegeben.

Kernaussage des Berichts: Jatta soll eine Vergangenheit als Bakery Daffeh haben, zweieinhalb Jahre älter sein als bislang angenommen und 2016 unter falschem Namen nach Deutschland geflüchtet sein.

Mittlerweile haben der DFB-Kontrollausschuss sowie das Bezirksamt Hamburg-Mitte im Fall Jatta Ermittlungen aufgenommen.

Die HSV-Fans reagierten am Sonntagabend deutlich auf die Berichte um ihren Liebling – und zwar mit einem Banner, mit dem sie ihre Solidarität für den Gambier ausdrückten. "Egal was passiert, wir stehen hinter dir", hieß es dort sinngemäß übersetzt.

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Bild: Jan Huebner/imago

Auch gegen die "Sport Bild", die zuerst über den Fall berichtet hatte, bastelten die HSV-Fans ein Banner:

Jatta gab nach dem Spiel keine Interviews, er verschwand wortlos in die Kabine. HSV-Trainer Dieter Hecking meldete sich hingegen zu Wort: "Sollte etwas Negatives rauskommen, werden wir als Verein alles dafür tun, dass er aufgefangen wird und alles für ihn gemacht wird. Dass er alles erfährt, was er braucht, nämlich Vertrauen."

Jatta wurde in der 72. Minute ausgewechselt. Nach dem Pokal-Krimi skandierten die Anhänger der Hamburger immer wieder "Bakery, Bakery".

"Ich glaube, dass Baka das überragend hinbekommen hat", lobte Hecking den 21-Jährigen aus Gambia, der auf der rechten Außenseite einige gute Aktionen hatte. "Wir wissen vom Hamburger SV, was wir an diesem Spieler haben, das hat man heute auch im Stadion gesehen und gemerkt", betonte Hecking.

"Wir wissen alle, wenn Baka etwas Unrechtes getan hat, dann muss er dafür gerade stehen. Aber im Moment gibt es nur viele, viele Vermutungen", kritisierte Hecking. "Ich bin kein Freund davon, was da abgegangen ist", fügte der 54-Jährige hinzu.

(pb/dpa)

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