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Brandanschlag auf ein Berliner Flüchtlingsheim im Sommer 2016. Bild: christian mang/imago

In diesem Jahr hat die Polizei bereits 795 Attacken auf Flüchtlinge registriert

Mehr als 700 gewalttätige Attacken gegen Flüchtlinge oder ihre Unterkünfte in Deutschland hat die Polizei seit Jahresbeginn registriert – die Zahl der Angriffe auf Flüchtlinge ist damit leicht zurückgegangen.

Im ersten Halbjahr 2017 hatte es 642 Übergriffe auf Asylbewerber außerhalb von Flüchtlingsunterkünften gegeben und 153 Angriffe auf Unterkünfte. Insgesamt wurden also 795 Attacken von den Behörden notiert. Dabei wurden 123 Menschen verletzt. Im Gesamtjahr 2017 wurden Flüchtlinge und Unterkünfte in mehr als 2200 Fällen angegriffen, 2016 waren es noch mehr als 3500.

Linke-Innenexpertin Ulla Jelpke:

"Auch wenn ich mich generell über den Rückgang der Zahlen seit 2016 freue, ist das ein unerträglicher Zustand des Alltagsrassismus und rechter Gewalt."

Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

Zu den Delikten in diesem Jahr zählen dem Bericht zufolge unter anderem gefährliche Körperverletzung, schwere Brandstiftung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Beleidigung.

(pb/dpa)

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