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WIGTOWN, SCOTLAND - NOVEMBER 09:  Postcards sent to The Book Shop, the largest second hand bookstore in the country on November 9, 2017 in Wigtown,Scotland. Wigtown has had official 'book town' status since 1998, with Mr Bythell owning Scotland's largest second hand book shop since 2001with a stock of over one hundred thousand books covering almost every imaginable subject. 
  (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Hier ist die Postkarte für alle, die nichts zu sagen haben

14.03.18, 11:00 17.03.18, 16:31

tibor martini

Du musst eine Weihnachtskarte schreiben aber hast nicht viel zu sagen? Dann haben britische Wissenschaftler des "National Physical Laboratory" genau die richtige Grußkarte für dich entwickelt.

Die Karte hat die winzigen Ausmaße von 15 × 20 Mikrometern.

Erkennen und lesen kann man die Karte nur unter dem Mikroskop – wenn man das zur Hand hat, sieht man auf der Titelseite einen winzigen Schneemann und im Innenteil die Botschaft "Seasons Greeting".

So klein ist die Karte wirklich

Zum Vergleich: Um die Postkarte auf eine Normalgröße von 10 cm zu bringen, müsste man sie mehr als 5000 Mal vergrößern.

Günstiger wäre in jedem Fall die Mikro-Postkarte: Auf eine einzige Briefmarke passt die Grußkarte nämlich 200 Millionen Mal. In einen Standard-Briefkasten würden sogar 900.000 Stück passen – für jeden Menschen weltweit.

So viele Bekannte muss man erstmal haben.

Das ist nicht ihr erster Streich

Die Weihnachtskarte ist nicht der erste Mini-Streich der britischen Forscher.

2009 hatten die Wissenschaftler schon den kleinsten Schneemann der Welt zusammengebastelt – mit 0,01 Mikrometern ist die Figur sogar nochmal um einiges kleiner als die Karte.

Bild: https://media.giphy.com/media/UeUoZUdKT7U1G/giphy.gif

Und so geht's

Hergestellt wurde die Karte aus Platinum-beschichtetem Siliziumnitrid, das auch in Elektronikartikeln zu finden ist. Die Grußnachricht wurde dann per Ionen-Strahl auf die Karte geschrieben.

Wenn die Forscher nicht gerade Weihnachtskarten oder Schneemänner basteln, setzen sie ihre Werkzeuge übrigens für die Entwicklung von neuen Batterie-Materialen ein.

Dieser Artikel ist zuerst auf t-online.de erschienen.

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