Bild

Bild: getty images/montage: watson

Große Razzia in Norddeutschland – es könnte um Geld für Terroristen in Syrien gehen

In Norddeutschland sind Sicherheitskräfte am Mittwochmorgen zu einer Razzia gegen eine Bande ausgerückt, die mutmaßlich illegal größere Geldbeträge ins Ausland verschoben haben soll.

Wie eine Sprecherin der für den Fall zuständigen Staatsanwaltschaft in Flensburg mitteilte, wird in diesem Zusammenhang auch geprüft, ob darunter Vergehen im Zusammenhang mit der Terrorismusfinanzierung sein könnten.

Wurden Terroristen finanziert?

Die Bandenmitglieder sollen gewerbsmäßig und gegen Provision größere Geldzahlungen ins Ausland organisiert haben – ohne dafür eine Genehmigung zu besitzen.

Im Rahmen der Ermittlungen wird laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft "geprüft", ob darunter Fälle von Terrorismusfinanzierung fallen. Die "Bild"-Zeitung und das "Hamburger Abendblatt" hatten zunächst über Razzien wegen Terrorunterstützung oder Terrorfinanzierung geschrieben.

Die Ermittlungen richten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Flensburg und des schleswig-holsteinischen Landeskriminalamts gegen insgesamt elf Beschuldigte. Die Transaktionen sollen zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 erfolgt sein.

Woher das Geld stammt, ist unklar. Die Verdächtigen hatten demnach keine Genehmigung für solche Geschäfte. In Deutschland regelt das Zahlungsdienstegesetz, dass Dienstleister nur mit offizieller Erlaubnis tätig werden dürfen.

(fh/afp)

Reckers' Videobeweis: Transfermarkt-Rekord – ein Alarmsignal

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Exklusiv

"Durch und durch weiß": Was an Rassismus-Vorwürfen gegen Fridays for Future dran ist

Die Diskussion um Rassismus in der Gesellschaft berührt in Deutschland auch Fridays for Future. Der Klimaschutzbewegung wird in diesen Wochen vorgeworfen, sie habe ein Rassismusproblem. Wir haben mit allen Beteiligten gesprochen und analysieren, was dahinter steckt, wie berechtigt die Vorwürfe sind – und was die Klimaschützer jetzt tun wollen.

Es war ein Foto, schon wieder. 20. Mai 2020: Vor dem Steinkohlekraftwerk Datteln IV, das wenige Tage später in Betrieb gehen wird, protestieren …

Artikel lesen
Link zum Artikel