FC Bayern Muenchen vs. 1.FSV Mainz 05, Allianz Arena Muenchen. 17.03.2019 Im Bild: Robert Lewandowski, Thomas Mueller, Rodriguez James, Kingsley Coman, Leon Goretzka, Joshua Kimmich
Robert Lewandowski (v.l.n.r.), Kingsley Coman, Thomas Müller, Leon Goretzka und Joshua Kimmich jubeln. Ob sie auch langsfristig in der Konstellation auflaufen werden, ist noch ungewiss.Bild: www.imago-images.de / bMartin Hangen

FC Bayern: Trio soll Verträge verlängern – ein Star wünscht sich mehr Gehalt

18.02.2021, 11:1418.02.2021, 11:13

Am Dienstag verkündete David Alaba, dass er den FC Bayern zum Saisonende verlassen wird – seinen auslaufenden Vertrag wird er somit nicht verlängern. Das hatte sich bereits abgezeichnet. Die Vereinsführung will nun verhindern, dass weitere Spieler die Mannschaft ablösefrei verlassen. "Jeder Klub möchte es grundsätzlich vermeiden, einen Top-Spieler ablösefrei zu verlieren", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidžić der "Sport Bild".

Daher sollen die Leistungsträger Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Kingsley Coman zeitnah ihre Verträge verlängern. "Es ist unser Ziel, diesen Kern aus Spielern, die den Erfolgsweg mit uns gegangen sind, zusammenzuhalten", betonte Salihamidžić.

Positive Signale von Goretzka und Kimmich

Am weitesten fortgeschritten sind laut dem Bericht die Verhandlungen mit Leon Goretzka, dessen Vertrag 2022 ausläuft. Gespräche mit seinem Management über eine mögliche Vertragsverlängerung fanden demnach bereits in München statt. Goretzka würde gerne bei den Bayern bleiben, einer Einigung stehe grundsätzlich nichts im Weg. Im Mai sollen die Verhandlungen konkretisiert werden.

Joshua Kimmich (l.) und Leon Goretzka (r.) könnten ihre Verträge mit dem FC Bayern verlängern.
Joshua Kimmich (l.) und Leon Goretzka (r.) könnten ihre Verträge mit dem FC Bayern verlängern.Bildagentur kolbert-press / imago images

Auch mit Joshua Kimmich hat es bereits Gespräche gegeben. Dieser will sich aber zunächst die Pläne und die sportlichen Perspektiven von der Bayern-Führung vorstellen lassen. Kimmichs Vertrag läuft bis 2023.

Coman wünscht sich finanzielle Wertschätzung

Etwas komplizierter sieht die Situation dagegen bei Kingsley Coman aus. Die Bayern würden den Franzosen gerne halten und den bis 2023 laufenden Vertrag verlängern. Allerdings sollen weitere Vereine an ihn interessiert sein. Wie "Sport Bild" berichtet, soll das Interesse von Manchester United im Sommer konkreter gewesen sein, als bisher angenommen.

Coman selbst hat sich zu seinen Zukunftsplänen noch nicht geäußert. Der Offensivspieler ist momentan in guter Verfassung – sein Marktwert bekam mit einem Anstieg von 15 Millionen Euro kürzlich einen ordentlichen Schub. Coman will diese Gelegenheit offenbar nutzen und sich nach weiteren Möglichkeiten umsehen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wünscht er sich von den Bayern eine finanzielle Wertschätzung für seine Leistung.

Kingsley Coman Bayern Muenchen. Abschlusstraining vor dem CL Spiel Atletico Madrid - FC Bayern Muenchen Fussball Champions League,Gruppe A, Gruppenphase,5.Spieltag, am 30.11.2020 Abschlusstraining FC  ...
Der Verbleib von Kingsley Coman bei den Bayern steht noch in den Sternen.Bild: imago images / Marco Donato

Momentan verdient er demnach ein Bruttojahresgehalt von rund zwölf Millionen Euro und liegt damit im Mittelfeld der Bayern-Gehaltsliste. Bei Manchester United könnte Coman offenbar acht Millionen Euro pro Jahr verdienen – netto! Das käme einer Gehaltserhöhung gleich.

Deutlich unsicherer ist die Lage für Niklas Süle. Die Gespräche mit dem Verteidiger wurden vorerst auf Eis gelegt. Beide Seiten seien sich bezüglich einer weiteren Zusammenarbeit unsicher, heißt es. Süles Vertrag endet 2022, er müsste im Sommer also verkauft werden, wenn man sich gegen eine Verlängerung entscheidet.

(lau)

WM 2022: Nach Debakel in Katar – Bundesliga-Legende verspottet DFB-Star

Mit einem 9:2 (oder 8:1) hätte die DFB-Elf das WM-Achtelfinale aus eigener Kraft noch erreichen können. "Es wäre sehr vermessen und respektlos Costa Rica gegenüber, davon auszugehen, dass wir acht Tore schießen", hatte Bundestrainer Hansi Flick dieses Szenario im Vorfeld abgetan. Letztendlich standen für Deutschland ganze 32 Torschüsse zu Protokoll, eine effektivere Offensive hätte also die nötigen Tore erzielen können.

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