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Uli Hoeneß kämpft bei seiner Abschiedsrede mit den Tränen. Bild: dpa/SVEN SIMON

Uli Hoeneß tritt ab: Applaus und Verachtung – die Netzreaktionen

War das ein Abgang! Am Freitagabend wurde das Bayern-Urgestein Uli Hoeneß als langjähriger Bayern-Präsident in München bei der Jahreshauptversammlung verabschiedet.

Gut 6000 Mitglieder applaudierten minutenlang, Standing-Ovations waren unumgänglich. Hoeneß wurde zugleich zum sechsten Ehrenpräsidenten des FC Bayern ernannt.

"Ich habe mich so sauwohl gefühlt."

Uli Hoeneß bei seiner Verabschiedung.

Doch nicht alle Anwesenden waren gut auf den Vereinspräsident zu sprechen. So gab es am Ende des Abends krakeelende Zwischenrufe. Und Hoeneß? Der wäre nach seinem Abgang am liebsten noch mal auf die Bühne gestürmt, wie er in der Nacht sagte.

Doch anders als bei seiner legendären Wutrede 2007, als er kritische Fans scharf attackiert hatte ("Scheiß-Stimmung!"), konnte sich der neue Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters diesmal bremsen. Den Nörglern "rufe ich zu: Geht doch nach Hause! Es ist keiner gezwungen, Mitglied beim FC Bayern zu sein", ergänzte der 67-Jährige.

Und wie so oft sorgt Uli Hoeneß mit seinem Auftritt für Aufsehen – auch im Netz. Wir haben die besten Reaktionen herausgesucht:

Und was wäre ein Auftritt von Uli Hoeneß ohne den Hoeneß-Parodie-Account, der uns in kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen ist:

(lin/mit sid)

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Hoeneß-Erzfeind verrät, dass er dessen Richterin einen Brief schrieb

Wenn Uli Hoeneß am Freitagabend als Präsident beim FC Bayern München zurücktritt, dann hinterlässt der 67-Jährige ein Lebenswerk. In fast 50 Jahren beim Klub machte sich Hoeneß als Spieler, Manager und Präsident jedoch nicht nur Freunde: Er führte fast genau so viele Fehden, wie der Münchener Verein unter seiner Regentschaft Titel holte.

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