Im Jahr 2009 wäre die gemeinsame Geschichte vom FC Bayern und Bastian Schweinsteiger fast vorbei gewesen.
Im Jahr 2009 wäre die gemeinsame Geschichte vom FC Bayern und Bastian Schweinsteiger fast vorbei gewesen.
bild: imago images / pmk

Rauswurf? Warum Klinsmann Schweinsteiger beim FC Bayern loswerden wollte

27.07.2020, 15:37

Nach dem DFB-Pokalfinale am 4. Juli gegen Bayer Leverkusen machte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge im ARD-Interview mit Matthias Opdenhövel und Bastian Schweinsteiger eine verdächtige Bemerkung. Der Ex-Bayern-Star hatte seine Karriere bei Chicago Fire kürzlich beendet und gab an diesem Pokalabend sein Debüt als TV-Experte im Ersten: "Bastian ist ein super Kerl und ich finde, er sieht so super erholt aus, dass ich glücklich bin, dass er jetzt hier steht. Und hoffe, dass er irgendwann wieder mit dem FC Bayern feiern kann", sagte Rummenigge.

Klinsmann fand Schweini zu langsam für den Flügel

Dass Schweinsteiger bei den Bayern nicht immer so hoch im Kurs stand, hat jetzt das Investigativ-Buch "Inside FC Bayern" von "Bild"-Journalist Christian Falk gezeigt. Der junge Bastian Schweinsteiger stand in der Saison 2008/09 kurz vor dem Aus beim deutschen Rekordmeister. Hinter verschlossenen Türen liefen Transfer-Gespräche ab. Was niemand mitbekam: Klinsmann drängte auf den Verkauf von Schweini. Den Bayern-Bossen erklärte Klinsmann, dass Schweinsteiger auf dem Flügel zu langsam sei für das Power-Play, das der Ex-Nationaltrainer mit den Bayern spielen wollte.

Der Bayern-Star vor dem Wechsel

Uninteressant war der Nationalspieler für die internationale Konkurrenz im Jahr 2009 schon lange nicht mehr. 2008/09 ging er bereits in seine siebte Saison mit dem FC Bayern und holte schon vier Meisterschaften. Mit dem Management von Inter Mailand war der Kontakt bereits hergestellt. Auch mit dem FC Arsenal London wurde verhandelt, unter anderem auch über Klinsmanns Wunschtransfer Aljaksandr Hleb. Der frühere Stuttgarter könnte für Schweinsteiger getauscht werden, heißt es in "Inside FC Bayern".

Heute können die Bayern von Glück sprechen, dass der Transfer damals nicht zustande gekommen ist. Schweinsteiger lief 342-mal für den Rekordmeister auf und war als Führungsspieler im Kader der Münchener seine gesamte Bayern-Karriere über unverzichtbar.

Das Buch "Inside FC Bayern" erscheint am 28. Juli beim Riva-Verlag.

(vdv)

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