Umweltverschmutzung
BULGARIA, Krichim : Volunteers try to clear a dam which is filled with discarded plastic bottles and other garbage, blocking Vacha Dam, near the town of Krichim on April 25, 2009.

Bild: AFP Creative

180 Staaten bekämpfen jetzt den Plastikmüll – mit einem globalen Pakt

Im Grunde ist Betrug beim Thema Plastikmüll das Hauptproblem. Reiche Länder exportieren ihren Müll in arme, dort wird er angeblich recycelt – nur passiert das in vielen Fällen überhaupt nicht.

Rund 180 Länder haben deshalb jetzt einen globalen Pakt unterschrieben. Bei einem UN-Treffen in Genf unterzeichneten Regierungsvertreter am Freitag ein Abkommen, dass den Export von Plastikmüll regulieren soll.

Hier ein paar Tipps, wie es insgesamt weniger Müll geben könnte:

Jährlich landeten etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren, hieß es auf der Konferenz. Die Einigung kam am Ende zwölftägiger Beratungen von 1400 Delegierten zu den Themen Plastikmüll und giftige Chemikalien zustande.

Das ist die Küste von Santo Domingo – mit Wellen voller Müll

Video: watson/Lia Haubner

"Der Großteil des verunreinigten Mischabfalls kann aber nicht recycelt werden und wird daher auf Müllkippen gebracht, verbrannt oder findet seinen Weg in die Ozeane", sagte die IPEN-Expertin Sara Brosche. Laut UNO hat die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll inzwischen "epidemische Ausmaße" erreicht. Bis zu 100 Millionen Tonnen Plastikmüll schwimmen derzeit in den Weltmeeren.

(mbi/afp)

Der Staubsauger, der unser Plastik aus dem Meer saugt

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Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

Ob dieser Schritt Donald Trump näher zu einer zweiten Amtszeit als US-Präsident bringen …

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