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"Das ist peinlich": Kylie Jenner empört mit Motto-Party

Was für eine bescheuerte Idee: Kylie Jenner hat am Wochenende für ihre Freundin Stassie Karanikolaou eine Geburtstagsparty geschmissen und sich dabei von "The Handmaid’s Tale" inspirieren lassen.

Ja, genau, "The Handmaid’s Tale". Jene dystopische Serie (und Buchvorlage), die sich um ein autoritäres Regime dreht, in dem Frauen brutal unterjocht werden. Genau der richtige Stoff, um Kerzen auszupusten und Tequila zu schlürfen.

Alle Gäste sollten die ikonische Tracht (blutrote Mäntel und weiße Hauben) der Serie tragen. So zeigen es Bilder, die Kylie Jenner auf Snapchat veröffentlichte – und die für jede Menge Empörung sorgen.

Was hatte sich Kylie Jenner dabei gedacht?

Als die Bilder publik wurden, fragten sich zahlreiche Internet-Nutzer: Hat Kylie verstanden, um was es in der Serie eigentlich geht? Was ist lustig daran, sich wie die unterdrückten weiblichen Figuren von "The Handmaid's Tale" zu kleiden?

Denn mal ehrlich: Nach einer nachdenklichen Debatten-Runde zum Thema Feminismus sah die Jenner'sche Geburtstagsparty nicht aus.

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Kylie and Sofia

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Der Backlash gegen Kylie Jenner

Die Autorin Andi Zeisler twitterte dann auch:

"Kann mir bitte jemand bestätigen, dass Kylie Jenners 'Handmaid's Tale'-Motto-Party ein Satz ist, den ich auf dieser eitrigen Fettfalle einer Höllenstätte halluziniert habe?"

Weitere Reaktionen:

"Frauenkörper werden täglich reguliert, einige Staaten versuchen, Abtreibung zu verbieten, aber Kylie Jenner dachte, dass die "Handmaid's Tale"-Themenparty eine gute Idee wäre."

Auch auf Instagram sammelten sich die kritischen Stimme. Eine Nutzerin schrieb unter eines der Party-Videos eines Fan-Accounts:

"Das ist auf so vielen Ebenen so falsch... Die Sklaverei von Frauen zu feiern, ist teuflisch idiotisch und zeigt, wie wahrhaftig ignorant Kylie und ihre Gefährten sind... Geht wieder zur Schule. Sie verstehen offensichtlich nicht die Grundannahmen des Buches oder der TV-Serie... Es ist peinlich."

Auch wenn Kylie Jenner beim Party-Motto übel daneben griff, der Reality-TV-Star hatte sich zuvor bereits eindeutig in der Debatte über das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über ihren Körper positioniert.

Als das Repräsentantenhaus im US-Staat Alabama im Mai entschied, dass eine vergewaltigte Frau nicht abtreiben dürfe, postete Kylie auf Instagram ein Bild der 25 republikanischen Abgeordneten, die für das umstrittene Gesetz gestimmt hatten.

Sie kommentierte: "Mir wird übel."

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(ll)

Bye Mr. Big: Toxische Boyfriends sind keine Traummänner

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