Amira Pocher zeigte auf Instagram, dass sie im Netz auf rassistische Weise beleidigt wird.

Amira Pocher zeigte auf Instagram, dass sie im Netz auf rassistische Weise beleidigt wird. Bild: amirapocher/instagram

Amira Pocher erhielt rassistische Hassnachrichten: "Hatte große Angst"

Amira Pocher betreibt aktuell zwei Podcasts (einen davon mit ihrem Mann Oliver), steht daneben aber immer wieder auch ihren Fans auf Instagram Rede und Antwort. In Fragerunden geht es dort beispielsweise um ihren Alltag als mittlerweile zweifache Mutter oder aktuelle beziehungsweise kommende Projekte. Nun aber wurde die 28-Jährige auf ein sehr ernstes Thema angesprochen und zeigte ihren Followern bei der Gelegenheit mehrere schockierende Hassnachrichten, die sie vor einer Weile erhielt.

Dabei geht es um rassistische Beschimpfungen, mit denen Amira konfrontiert wurde und die ihr große Sorgen bereiteten. Auch heute noch erlebt sie offenbar Rassismus, jedoch habe sie jetzt bessere Möglichkeiten, sich zu schützen, bekundete die Podcasterin.

Amira Pocher im Netz bedroht

Amiras Mutter ist Österreicherin, ihr leiblicher Vater Ägypter. Auf Instagram erkundigte sich ein User, ob sie manchmal Rassismus erfahre, woraufhin sie antwortete: "Immer mal wieder." Zudem berichtet sie von einer Einzelperson, die ihr vor längerer Zeit eine größere Menge an Hassnachrichten schickte und Amira auch mit Vergewaltigung drohte. Screenshots fügte sie ihrer Story bei und ergänzte:

"Das war ein besonders kranker Mensch... ist schon ein paar Jahre her. Heute finde ich innerhalb von 5 Minuten heraus, wer hinter so einem Account steckt."

Sodann konkretisiert Amira, dass dieser Vorfall vier Jahre zurück liegt und der besagte User auch noch besonders penetrant war. "Diese Kreatur hat mich damals bombardiert und immer wieder neue Accounts erstellt. Leider hatte ich damals nicht die Kontakte, die ich heute habe. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich damals große Angst hatte und einem da schon wirklich anders wird", heißt es bei Instagram weiter.

Amira Pocher erklärt, wie sie heute mit rassistischen Zuschriften umgeht.

Amira Pocher erklärt, wie sie heute mit rassistischen Zuschriften umgeht. Bild: amirapocher/instagram

Amira wehrt sich gegen Drohungen

Heute kann sich die gebürtige Österreicherin anscheinend effektiver zur Wehr setzen, wie sie ihrem Beitrag dann noch hinzufügt. Amira versichert ihren Followern: "Ich habe Mittel und Wege, diese Leute ausfindig zu machen und dann klärt die Polizei den Rest!"

Zwar deutet sie an, dass sie nach wie vor rassistisch beschimpft wird, ihr Umgang damit scheint jetzt jedoch – auch in mentaler Hinsicht – ein anderer zu sein. "Ich lasse mich schon lange nicht mehr von sowas einschüchtern", bekräftigt Amira schließlich. Wie häufig sie derartige Nachrichten erhält, verriet sie nicht.

(ju)

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