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Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató tanzen Samba.

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet.

Lili Paul-Roncalli (hier mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinató) gilt als "Let's Dance"-Favoritin. Bild: TV Now

Regisseur verrät vor Finale, was während "Let's Dance" hinter den Kulissen passiert

Nach drei Monaten Rumba, Jive, Cha-Cha-Cha und dem gefürchteten Charleston wird am Freitagabend endlich der "Dancing Star 2020" auf RTL gekürt. Im Finale stehen neben der Favoritin, Zirkusakrobatin Lili Paul-Roncalli, auch "DSDS"-Star Luca Hänni und Kletterer Moritz Hans.

Und trotz Corona-Krise macht die Live-Show allwöchentlich mächtig etwas her: Showtanz-Openings, Pyro-Fontänen, spektakuläre Kostüme und Kulissen, die so manches Musical-Theater vor Neid erblassen lassen, werden perfekt zu einem Unterhaltungs-Potpourri zusammen choreografiert.

Dafür sorgt unter anderem er mit seinem Team: "Let's Dance"-Regisseur Mark Achterberg. Kurz vor dem Finale verriet er im "Paartanz"-Podcast von Audio Now, wie er die Kandidaten in der Live-Sendung optimal in Szene setzt, wie er eine Profi-Tänzerin in letzter Minute vor einer peinlichen Panne rettete und was die RTL-Mitarbeiter hinter den Kulissen tuscheln.

Das macht die "Let's Dance"-Crew kurz vor dem Finale

Kurz vor der Live-Show würde das Team noch einmal die Generalprobe besprechen, Lichteinstellungen überprüfen, Requisiten anpassen und letzte Kameraeinstellungen verfeinern, berichtet Achterberg. "Dann gehen wir als Team gemeinsam zum Essen, um uns zu stärken." Denn so ein "Let's Dance"-Abend kann lang werden, die Final-Show ist bis Mitternacht angesetzt.

Nicht nur die Tänzer hätten eine Choreografie, gleiches gilt auch für die TV-Crew im Regieraum, so der RTL-Mann weiter:

"Es gibt einen redaktionellen Ablaufplan, damit wir wissen, was wann passiert: Es gibt das Opening, den Auftritt der Moderatoren und so weiter. Dieser Ablauf wird mit Licht und Kamera geprobt. Dafür haben wir gut 10 Stunden Zeit."

Dies würde insgesamt zweimal geprobt werden, die perfekte Version stünde tatsächlich erst mit der Live-Show am Freitagabend: "Das ist meistens unsere beste Version, weil das unser dritter Durchlauf ist, der dann allerdings gleich live geht."

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Die "Let's Dance"-Jury geht in der Show auf Abstand. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

"Let's Dance"-Regisseur behält Backstage alle Kameras im Blick

Zu einer Live-Show gehört natürlich auch, dass Pannen auftreten. In solchen Situationen würde sich der TV-Profi auf seinen "Instinkt und die schnelle Handlungsfähigkeit" verlassen. Er als Regisseur müsse dann entscheiden, was getan werden soll. "Wir können uns aber nicht viel Zeit lassen, es muss ja weitergehen."

Ein Beispiel: Motsis Schwester Oti Mabuse, die als Profi-Tänzerin in der Show zu sehen war, war 2015 das Kleid kurz vor ihrem Auftritt gerissen. Dies hätte Achterberg am Rande mitbekommen, weil er das Malheur auf einem Kamerabildschirm zufällig bemerkte. "Dann konnten wir vor dem Tanz noch einmal unterbrechen. Wir haben zuerst Daniel reingeschickt, die Kostüm-Kollegen kamen noch einmal und konnten das fixen."

Tatsächlich sei es auch möglich, mit Regie-Kniffen oder Kameraeinstellungen die Promi-Tänzer unterschiedlich gut darzustellen oder einen Kandidaten besonders glänzen zu lassen: "Das tun wir aber nicht. Wir versuchen jedes Tanzpaar, optimal darzustellen. Da gibt es keine Nachteile für irgendein Paar. Wir holen aus allem das Beste heraus."

Auch im Regieraum wird mal gelästert

In den Werbepausen würde aber auch mal darüber getratscht, was man in der Sendung zu sehen bekommt, wie der "Let's Dance"-Regisseur zugibt:

"Wir haben eine sehr gute Laune hier und da wird auch mal der ein oder andere Gag auf der Intercom-Anlage gemacht. Das kann ich mir nicht verkneifen, das ist aber nicht böse gemeint. Und das Team hat auch etwas zu schmunzeln."

Übrigens: Sollten einmal alle Stricke reißen und die "Let's Dance"-Pyrotechnik zu hoch an die Studiodecke schießen und einen Brand entfachen, gibt es auf dem RTL-Gelände laut Achterberg auch noch den sogenannten "Löschteich": "Da braucht dann nur noch jemand einen Schlauch reinzuhalten." Na dann: Hals- und Beinbruch!

RTL zeigt das "Let's Dance"-Finale am 22. Mai um 20.15 Uhr.

(ab)

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