Amina Hotait mochte ihre neue Frisur nach dem "GNTM"-Umstyling gar nicht.
Amina Hotait mochte ihre neue Frisur nach dem "GNTM"-Umstyling gar nicht.
Bild: Screenshot / ProSieben

"GNTM"-Amina ätzte über ihr Mini-Umstyling: Darum entschuldigt sich die Kandidatin jetzt

11.03.2021, 14:51

In eigentlich jeder Staffel von "Germany's next Topmodel" ist die Umstyling-Folge für die Zuschauer zu Hause die spannendste. Nicht nur bekommen die Models einen neuen Look, mit dem sie laut Heidi Klum und ihren Stylisten eine gute Chance in der Fashion-Industrie haben sollen, zusätzlich fließen beim Haareschneiden traditionell viele Tränen. Um jeden Zentimeter wird von den Kandidatinnen gekämpft.

Das große Drama blieb dieses Mal allerdings aus. Selbst Mareike, die eine der drastischsten Veränderungen durchmachte und die Kurzhaarfrisur der Staffel erwischte, trug es mit Fassung. Nur eines von Heidis "Mädchen" war gar nicht zufrieden: Amina Hotait verabschiedete sich von ihren brustlangen Haaren – nach dem Umstyling gingen sie ihr "nur" noch bis zur Schulter. Und Heidi spendierte helle Strähnchen.

Eigentlich nicht so wild, sollte man meinen, aber Amina konnte sich im ersten Moment gar nicht an ihr neues Äußeres gewöhnen: "Ich seh' aus wie ein Dirndlweib vom Lande. Wie so eine aus Bayern", entfuhr es der gebürtigen Berlinerin ungehalten vorm Spiegel – auf Twitter erntete sie einiges an Spott und Häme für den nicht gerade nett gemeinten Bajuwaren-Vergleich.

Und am Ende der Episode musste sie sich sogar noch aus der Show verabschieden, Heidi hatte dieses Mal kein Foto für sie. Wie sie ihren Look mittlerweile findet und ob sie den Bayern-Vergleich bereut, verriet sie jetzt im Interview mit dem Youtuber Ramón Wagner für seinen Kanal Die It-Girl-Agenten.

Amina entschuldigt sich für Bayern-Vergleich

Zunächst sagte Amina im Gespräch, dass sie es im Allgemeinen schwierig finde, quasi zum Umstyling "gezwungen zu werden, wenn man gar nicht wirklich möchte." An die "Dirndlweib"-Aussagen habe sie sich bei der Ausstrahlung der vor Wochen aufgezeichneten Szenen schon gar nicht mehr erinnern können. Dennoch bereue sie das:

"Es war auf jeden Fall nicht so gemeint, wie es viele danach aufgefasst haben. Es war überhaupt nicht beleidigend gemeint, ich wollte damit niemanden verletzen. Ich musste mich einfach nur an die Frisur in dem Moment gewöhnen. Es war sehr ungewohnt für mich. Ich entschuldige mich jetzt nochmal bei jedem, der sich dadurch verletzt gefühlt hat. Das wollte ich damit nicht bezwecken."

Die Schuld an ihren Tränen und ihrem Ausraster bei "GNTM" gibt die 21-Jährige aber auch den Corona-bedingten Veränderungen in der Sendung. Denn in diesem Jahr gibt es nicht nur Einzelinterviews, sondern auch Kameras im Modelloft statt eines Kamerateams. So sollen die Kontakte minimiert und trotzdem alle Situationen der Kandidatinnen eingefangen werden.

Amina konnte ihre Tränen im Modelloft aus verschiedenen Gründen nicht zurückhalten.
Amina konnte ihre Tränen im Modelloft aus verschiedenen Gründen nicht zurückhalten.
Bild: Screenshot / ProSieben

Frisuren-Ärger bei Amina durch Show-Schnitt aufgebauscht?

In Aminas Fall seien dann vor allem alle Szenen in die Folge geschnitten worden, in denen sie sich über ihre Haare aufgeregt hat. So habe sie nicht nur wegen ihrer neuen Frisur geweint, sondern auch wegen der Gesamtsituation: "Man wird dauernd gefilmt, man hat so wenig Kontakt zur Familie und dann passiert der erste Schock mit dem Nacktwalk und dann das Umstyling... Man hat gar keine Sekunde gehabt, um kurz zu entspannen und runterzukommen", erklärte die Soziologie-Studentin.

Weiterhin fügte sie zur die Dreh-Situation an: "In dieser Staffel war es so, dass wir fest installierte Kameras hatten und nicht einen Tag Pause. Die Kameras sind immer an und man konnte nie abschalten." Dennoch habe sich Amina mittlerweile an ihren Look gewöhnt und mag ihre für ihre Verhältnisse kurzen Haare: "Es war einfach der Moment. Ich glaube viele Frauen können verstehen, dass man sich erstmal an den Anblick gewöhnen muss."

Durch die Kameras kommt viel Material bei "GNTM" zusammen, das natürlich stark geschnitten und verkürzt werden muss. So sind ganze Exits von beispielsweise Ricarda Häschke oder Sara Ullmann gar nicht im Fernsehen thematisiert. Auch Amina fand sich in der Endfassung nicht unbedingt gut repräsentiert wieder:

"Ich verstehe es, dass man nicht alle Mädels gleich intensiv zeigen kann. Aber ab der dritten Folge dachte ich schon: So langsam könnten die mich schon so ein bisschen zeigen und den Zuschauern so klarmachen, dass ich dabei bin."

Beim Gruppenshooting für die "GNTM"-Werbeplakate und für den Opener habe sie ihr Bestes gegeben – und nichts davon landete in der fertigen Folge. Und schließlich sei der Kontakt mit Heidi auch nicht sehr intensiv gewesen: "Sie hat halt nur gesprochen, wenn die Kamera lief. Da war wenig Privates, das man ausgetauscht hat", erinnerte sich Amina schließlich.

So kurz nach dem Umstyling, das ihr zunächst ja gar nicht zusagte, die Koffer packen zu müssen und auf dem 19. Platz zu landen, sei zwar keine schöne Erfahrung gewesen, Amina wolle nun aber ihr Studium abschließen und dem Model-Business auch ohne Heidis Hilfe treu bleiben.

(cfl)

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