Oliver und Amira Pocher wurden vor Kurzem wieder Eltern eines Sohnes.
Oliver und Amira Pocher wurden vor Kurzem wieder Eltern eines Sohnes.
Bild: imago images / Future Image

"Tränen gelacht": Warum Oliver und Amira Pocher ihren Trauredner auslachten

27.03.2021, 15:44

Amira und Oliver Pocher sind jetzt mittlerweile fast zwei Jahre verheiratet. Die beiden lernten sich über die Datingplattform Tinder kennen und lieben. Damals war ihre Beziehung noch streng geheim, weil der Comedian das so wollte. Nun treten die beiden meist nur noch im Doppelpack in der Öffentlichkeit auf. Auch beruflich arbeiten sie eng zusammen und tauchen immer wieder gemeinsam in Shows auf.

In ihrer neuesten Podcastfolge sprachen die beiden jetzt über den Moment, als sie sich 2019 auf den Malediven das Jawort gaben. Damals war die heute 28-Jährige bereits mit ihrem ersten Sohn schwanger. Trotz Traumkulisse war die Stimmung allerdings doch nicht die ganze Zeit so romantisch, wie sich die beiden das vielleicht vorgestellt hatten, denn ein Moment sorgte dafür, dass sie plötzlich weinen mussten – und das nicht vor Rührung.

So verlief das Ja-Wort von Amira und Oliver

Oliver Pocher erklärte zu der Situation nun in Richtung Amira: "Als wir auf den Malediven die Hochzeitszeremonie hatten, wurden wir gefragt, ob das auch okay ist, wenn das einer auf Englisch macht. Wir haben gesagt, das ist gar kein Problem nur du hast angemerkt, dass es schön wäre, wenn er ein gutes Englisch spricht." Die beiden wollten nämlich bei dem Jawort genau verstehen, was in der Traurede zu ihnen gesagt werde. Der Comedian meinte, dass einige Angestellte von den Malediven aus dem Raum Südostasien kommen würden und manche nicht richtig zu verstehen seien.

Vor Ort sei ihnen versichert worden, dass der Trauredner die Sprache beherrsche. Am nächsten Tag habe dann die Zeremonie stattgefunden. Amira schwärmte zunächst: "Das war sehr romantisch. Wir hatten in der Top-Location eine Pianistin und eine, die live gesungen hat. Wir sind da mit der ganzen Familie und unseren besten Freunden an der Brücke rüber zum Altar gelaufen, die Musik ging aus und er fing an zu reden."

Pocher schilderte schließlich den Hochzeitsmoment folgendermaßen: "Dann war der Kollege da und fing an. Wir hatten ihn vorher nicht gesehen. In dem Moment habe ich angefangen, mich kaputt zu lachen. Ich dachte, das wäre jetzt was für die versteckte Kamera, die verarschen uns jetzt gerade." Amira pflichtete bei: "Wir haben Tränen gelacht." Der Grund für diesen Lachanfall war übrigens laut der 28-Jährigen:

"Wir haben kein Wort verstanden. Er hat irgendeine Geschichte erzählt. Er war super nett, aber wir haben uns das danach noch mal ausgedruckt geholt, weil wir wissen wollten, was er so geredet hat."

Der Komiker, bekannt für seine Witze, wurde nun selbst auf die Probe gestellt: "Er hat irgendeine Geschichte erzählt mit 'die Hochzeit ist auf den Malediven' und da musste ich so lachen, dass mir die Tränen runtergekommen sind. Es ist eigentlich einer der Momente, wo man nicht lachen sollte, aber nicht mehr an sich halten konnte." Ihre Gäste haben links und rechts von ihnen gestanden, "alle haben so ein bisschen gelacht, aber Oli und ich waren am lautesten", so Amira.

Der Trauredner habe ihr besonders leidgetan, weil er so verunsichert gewesen sei, aber die beiden hätten in der Situation nicht anders handeln können. "Er wusste natürlich nicht, warum wir so lachen. Dann habe ich zu ihm gesagt: 'Es tut mir leid, aber mein Ehemann ist besonders emotional.' Danach habe ich ihm die Tränen weggewischt." Im Anschluss daran wollten sie mit ihm noch mal sprechen, doch dazu sei es laut Amira nicht mehr gekommen.

Amira möchte Malediven-Reise wiederholen

Trotz dieser Hochzeits-Panne war für sie klar: "Das war mit Abstand das Schönste, was ich in meinem Leben je erlebt habe. Diese Tage mit unserer Familie und unseren besten Freunden auf der Insel waren echt grandios." Den Abend davor beobachteten sie auf einem Fischerboot den Sonnenuntergang. "Es waren so schöne Momente dort, das werde ich nie vergessen. Mein Traum ist es, eines Tages in derselben Runde noch mal unseren Jahrestag dort zu feiern", gab sie an. Pocher witzelte danach: "Ja, bevor man sich scheiden lässt, wäre das gut." Das wollte Amira so nicht stehen lassen und polterte:

"Jetzt hör doch mal auf mit dem Scheiß. 'Oliver Pocher spricht schon wieder von Scheidung', ich sehe es schon wieder vor mir."

Der Plan sei, am fünften Jahrestag in der Konstellation von 2019 erneut auf die Insel zu reisen. Das wäre dann zu diesem Zeitpunkt Amiras längste Beziehung, wie sie erklärte: "Ich habe meinen Rekord sowieso schon mit dir gebrochen. Bei mir gab es immer eine Deadline von zwei Jahren, länger habe ich es nie ausgehalten. Ich war zwei Mal in so einer langen Beziehung."

Laut Oliver Pocher wären sie somit auf einem guten Weg, denn sie würden stramm auf das zweite Jahr zugehen. 2021 feiern sie nämlich ihren zweiten Jahrestag. Übrigens, nach der Malediven-Zeremonie am 19. Oktober 2019 fand die offizielle Trauung wenige Monate später am 27. Dezember statt, dem Geburtstag ihres zweiten Sohnes. Dies verriet das Paar zum Schluss.

(iger)

"Schere im Kopf": Oliver Pocher sieht sich auf der Bühne eingeschränkt

Oliver Pocher ist immer wieder für kontroverse Ansagen zu haben. So nahm er jüngst bei Instagram zum Beispiel Cathy Hummels aufs Korn, als die wiederum verkündete, künftig genderneutrale Sprache anzuwenden. Im "Bild"-Talk "Viertel nach acht" ging es nun explizit auch um Political Correctness, wozu der Comedian deutliche Worte fand. Daneben wurde aber auch noch ein ganz anderes Thema angesprochen: Die Rente des 43-Jährigen.

"Was darf Comedy heutzutage eigentlich noch?", fragt sich Pocher in der …

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