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 Airbus A 310 wird über Dresden im Tiefflug von zwei Tornado Kampfjets begleitet, hier sind die Tankschläuche bereits wieder eingezogen - Simulation eines letzten Auftank-Vorgangs in der Luft. Das Tank-Flugzeug wird nach dem Flug außer Dienst gestellt und zunächst als Transportflugzeug weiter genutzt. *** Airbus A 310 is accompanied by two Tornado fighter jets flying low over Dresden, the tanker hoses have already been retracted Simulation of a final refuelling process in the air The tanker aircraft is taken out of service after the flight and continues to be used as a transport aircraft for the time being

Von Vögeln können Flugzeuge einiges lernen. Bild: www.imago-images.de / Andreas Weihs

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Fliegen in Formation: So könnten Flugzeuge Sprit sparen

Fliegen verursacht CO2-Emissionen, extrem viele CO2-Emissionen. Am besten ist es deshalb, erst gar nicht ins Flugzeug zu steigen – oder zumindest so selten wie irgendwie möglich. Ganz vermeiden lässt sich das Fliegen aber nicht immer. Flugzeugbauer Airbus testet momentan eine Möglichkeit, wie in solchen Fällen Sprit eingespart werden kann – und dadurch auch Emissionen.

Laut CNN orientiert sich das Zukunftsbüro UpNext des Flugzeugbauers dafür an der Tierwelt, genauer gesagt an Vogelschwärmen. Diese fliegen häufig in einer V-Formation, um so gegen weniger Luftwiderstand anzukämpfen. Dadurch sparen sie am Ende Energie ein.

Genau das soll auch bei Flugzeugen funktionieren: Zwischen fünf und zehn Prozent weniger Sprit, sollen sie benötigen, wenn sie sich an einem vorausfliegenden Flieger orientieren. Dafür braucht es dann auch keine große V-Formation wie bei einem Vogelschwarm, schon zwei Flugzeuge sollen reichen.

Strömung verleiht Aufwind

"Wir fliegen 1,5 bis 2 nautische Meilen leicht versetzt vom führenden Flugzeug entfernt", so Sandra Bour Schaeffer, CEO von Airbus UpNext zu CNN. "Das bedeutet, dass man sich an der Seite des Wirbels befinden. Dort wirkt nicht mehr der Wirbel, sondern eine gleichmäßige Strömung rotierenden Luft, die neben dem Wirbel entsteht. Wir nutzen den Aufwind dieser Luft."

Einfach ist es nicht, das Flugzeug so zu positionieren, dass es einerseits den Aufwind nutzt, andererseits aber nicht in den Wirbel hineinfliegt, gibt Bour Schaeffer zu. Ein Autopilot soll dem Piloten deshalb helfen, die Position zu halten. So könnten die Flugzeuge künftig spritsparender Fliegen – auch wenn es natürlich am spritsparendsten ist, auf ein anderes Verkehrsmittel auszuweichen.

(ftk)

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