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Die wegen Mordes angeklagten Marvin N. (2.v.l.) und Hamdi H. (5.v.l.) vor Gericht in Berlin. paul zinken/dpa

Warum der Mordprozess gegen die Ku'dammraser geplatzt ist

Der neu aufgelegte Mordprozesses um ein illegales Autorennen auf dem Berliner Ku'damm ist geplatzt.

Worum geht es in dem Fall?

Den Angeklagten wird zur Last gelegt, einen 69-Jährigen Anfang Februar 2016 totgefahren zu haben. In einer spektakulären Entscheidung hatte das Landgericht rund ein Jahr nach dem Vorfall lebenslange Freiheitsstrafen verhängt. Es war bundesweit das erste Mordurteil in einem Raser-Fall. Der BGH sah jedoch den bedingten Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt an. Kann in der neuen Verhandlung der Vorsatz nicht nachgewiesen werden, kommt eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung in Betracht - der Strafrahmen reicht von Geldstrafe bis zu fünf Jahren Haft. Die Anklage lautet aber erneut auf Mord.

(pb/dpa)

Trotz Impfstart bei Hausärzten nach Ostern: Ärzteverbände kritisieren Beschlüsse des Impfgipfels als unzureichend

Ärzteverbände haben die Beschlüsse von Bund und Ländern zu Corona-Impfungen in Hausarztpraxen als unzureichend kritisiert. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, kritisierte im Gespräch mit der "Bild" (Samstagsausgabe) insbesondere die vorrangige Belieferung der weiter offen gehaltenen Impfzentren mit Vakzinen: "Die Praxen dürfen nicht zur Resterampe werden, wenn bei den Impfzentren was übrig ist."

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