Deutschland
Bild

Die wegen Mordes angeklagten Marvin N. (2.v.l.) und Hamdi H. (5.v.l.) vor Gericht in Berlin. paul zinken/dpa

Warum der Mordprozess gegen die Ku'dammraser geplatzt ist

Der neu aufgelegte Mordprozesses um ein illegales Autorennen auf dem Berliner Ku'damm ist geplatzt.

Worum geht es in dem Fall?

Den Angeklagten wird zur Last gelegt, einen 69-Jährigen Anfang Februar 2016 totgefahren zu haben. In einer spektakulären Entscheidung hatte das Landgericht rund ein Jahr nach dem Vorfall lebenslange Freiheitsstrafen verhängt. Es war bundesweit das erste Mordurteil in einem Raser-Fall. Der BGH sah jedoch den bedingten Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt an. Kann in der neuen Verhandlung der Vorsatz nicht nachgewiesen werden, kommt eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung in Betracht - der Strafrahmen reicht von Geldstrafe bis zu fünf Jahren Haft. Die Anklage lautet aber erneut auf Mord.

(pb/dpa)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Alarm an Berliner Schule – Polizei mit 80 Kräften im Einsatz

Ein Alarm hat an einer Schule in Berlin einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Der Grund für den Vorfall am Freitagvormittag im Ortsteil Rummelsburg war zunächst unklar und wird geprüft, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach seien rund 80 Kräfte im Einsatz. Auch die Feuerwehr rückte zu dem Oberstufenzentrum in Rummelsburg aus und schrieb bei Twitter: "Die Lage wird momentan erkundet." Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die …

Artikel lesen
Link zum Artikel