Deutschland
08.08.2020, Niedersachsen, Lauenau: Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau zapfen Löschwasser aus dem Tank eines ihrer Einsatzfahrzeuge. In der Gemeinde im Landkreis Schaumburg ist die Wasserversorgung nach warmen Tagen und während der Corona-Pandemie zusammengebrochen. Die Abnahmemenge im privaten Bereich sei drastisch gestiegen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau zapfen Löschwasser aus dem Tank eines ihrer Einsatzfahrzeuge. In der Gemeinde im Landkreis Schaumburg ist die Wasserversorgung nach warmen Tagen und während der Corona-Pandemie zusammengebrochen. Bild: dpa / Moritz Frankenberg

Gemeinde geht während Hitze und Corona-Pandemie Wasser aus

In der niedersächsischen Gemeinde Lauenau ist die Wasserversorgung nach warmen Tagen und während der Corona-Pandemie zusammengebrochen. Die Abnahmemenge im privaten Bereich sei drastisch gestiegen – selbst im Vergleich zu anderen Spitzenzeiten, erklärte Georg Hudalla (parteilos), Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, zu der Lauenau gehört.

"Sonst sind die Menschen in der Sommerzeit verreist und jetzt sind sie zu Hause."

Der Wasserspeicher könne sich nicht schnell genug wieder auffüllen. So sei er am Samstagmittag auf null gelaufen. Am Abend entspannte sich die Lage, nachdem die Bürger den Verbrauch auf ein Drittel reduziert hatten. "So können wir jetzt über die nächsten zwölf Stunden kommen", sagte der Bürgermeister.

Nicht mehr genug Wasser für das WC

Am Feuerwehrhaus wurden am Samstag Behälter mit Brauchwasser etwa für die Toilettenspülung aufgestellt, das sich die Bürger abholen können. Dazu verteilten Tanklöschfahrzeuge ihr Brandwasser in den Ortsteilen. Trinkwasser müssen sich die Menschen im Supermarkt kaufen. Knapp 4000 Menschen sind betroffen.

(lin/dpa)

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