Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Hausdurchsuchung in Essen – Rechtsextremer plante möglicherweise Anschlag

03.08.18, 12:04 03.08.18, 16:04

Im nordrhein-westfälischen Essen wurde am Freitagmorgen die Wohnung eines mutmaßlichen Rechtsextremen durchsucht. Der Verdacht: Der Mann soll sich "Waffen oder waffenähnliche Gegenstände und Sprengstoff" beschafft und damit einen Anschlag geplant haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf auf watson-Anfrage bestätigte.

Hier wird der Verdächtige gerade abgeführt. Bild: dpa

Verdächtige Gegenstände gefunden

Auch ein Sondereinsatzkommando kam zum Einsatz. Die Beamten beschlagnahmten bei der Durchsuchung Gegenstände, bei denen es sich um Waffen, waffenähnliche Gegenstände, oder Sprengstoff handeln könnte. Diese Gegenstände würden jetzt untersucht werden, so der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. 

Verdächtiger nicht festgenommen

Der Mann wird verdächtigt, eine "schwere staatsgefährdende Straftat mit rechtsextremem Hintergrund" geplant zu haben. Festgenommen wurde er nicht, er ließ sich jedoch freiwillig vernehmen. Das Ergebnis der Vernehmung war am Freitagmittag noch nicht bekannt. Mit dem Ergebnis der Untersuchung der beschlagnahmten Gegenstände ist laut dem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in der kommenden Woche zu rechnen.

(fh)

Noch mehr News auf watson:

Eine Halbzeit mit Kevin Kühnert: "Keine natürliche Grenze nach unten für die SPD"

"Ich glaube, Lindner war frustriert" – Renate Künast über Streit in der Opposition 

Heute wird das bayerische Polizeigesetz verabschiedet – 4 Fragen und Antworten

"Wir sind hier, wir sind queer" – so war der Tuntenspaziergang in Berlin

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 5 Szenen zeigen, wie Rechtsextreme Chemnitz ins Chaos stürzten

17:50 Uhr, Stadthallenpark im Chemnitzer Stadtzentrum: Hier haben sich bereits hunderte Gegendemonstranten versammelt. Sie wollen nach der rechtsextremen Gewalt des Vortags gegen Neonazis und Rassismus protestieren – nur einen Katzensprung vom Versammlungsort der Rechten entfernt.

Zur Gegendemo hatte auch die Chemnitzer Band "Kraftklub" aufgerufen, hunderte Demonstranten waren aus Leipzig und anderen Städten angereist. Die Stimmung im Stadthallenpark ist zunächst gut. Nach …

Artikel lesen