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Polizisten bei einer Razzia. (Symbolbild). Bild: dpa / Christoph Soeder

Schlag gegen Reichsbürgerszene: Polizei durchsucht Wohnungen

Polizeibeamte durchsuchen seit den Morgenstunden die Wohnungen von 31 mutmaßlichen Reichsbürgern. Im Fokus stehen 25 Wohnobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Donnerstag mitteilte. Bei den Beschuldigten handele es sich um Führungsmitglieder und Angehörige der Reichsbürgerorganisationen "Republik Baden" und "Freier Volksstaat Württemberg" sowie ihrer Dachorganisation "Staatenbund Deutsches Reich".

Die Staatsanwaltschaften Stuttgart und Karlsruhe werfen ihnen nach Angaben vom Mittwoch unter anderem gewerbsmäßige Urkundenfälschung und Sachbeschädigung vor. Die Verdächtigen sollen etwa Reisepässe, Führerscheine und Staatsangehörigkeitsurkunden gefälscht und hergestellt haben. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, massenhaft Faxnachrichten mit staatsleugnerischen Inhalten an verschiedene Behörden versandt zu haben.

Durchsuchungen finden im Zuständigkeitsbereich der Polizeipräsidien Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Reutlingen und Ulm statt. Auch ein Spezialeinsatzkommando sei im Einsatz. Die Razzien dauerten am Morgen noch an. Durchsuchungen gebe es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

(lin/dpa)

#Pimmelgate: Hausdurchsuchung wegen eines Tweets

Der SPD-Politiker und Hamburger Innen- und Sportsenator Andy Grote setzte am 30. Mai einen Tweet ab, in dem er feierwütige Menschen im Hamburger Schanzenviertel kritisierte. Ein User schrieb als Antwort: "Du bist so 1 Pimmel". Mittwochfrüh um sechs Uhr morgens stürmten sechs Polizisten eine Privatwohnung, in der der Tweet-Verfasser Marlon P. gemeldet war, um Beweismaterial zu sichern.

"In der #Schanze feiert die Ignoranz!", beschwerte sich Grote im Mai. Er reagierte damit auf die Meldung, dass …

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