Die Corona-Krise hat auch Studenten hart getroffen. (Symbolbild)
Die Corona-Krise hat auch Studenten hart getroffen. (Symbolbild) Bild: getty / E+ / LukaTDB

Umfrage: Vier von zehn Studenten haben in der Corona-Krise ihren Job verloren

02.06.2020, 11:5102.06.2020, 12:40

Vier von zehn Studierenden haben einer Umfrage zufolge durch die Corona-Krise ihren Job verloren. 22 Prozent der Befragten seien nicht mehr in der Lage gewesen, ihre Miete und Rechnungen wie gewohnt zu zahlen, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Dienstag unter Berufung auf die repräsentative Umfrage des Personaldienstleisters Zenjob. Sie mussten sich demnach Geld bei ihrer Familie oder ihren Freunden leihen.

Jeder dritte Studierende musste nach eigenen Angaben in der Krise auf Rücklagen oder das Ersparte zurückgreifen, um den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Demnach gab in der Umfrage ebenfalls jeder Dritte an, aufgrund der aktuellen finanziellen Situation sehr große Sorgen zu haben. Gleichzeitig zeigten sich fast vier von zehn Befragten zuversichtlich, nach der Krise schnell wieder einen Studentenjob finden zu können.

Ein weiteres Drittel habe angegeben, auch in der Krise weiterhin in Aushilfsjobs oder als Werkstudenten tätig sein zu können. An der repräsentativen Umfrage nahmen zwischen dem 11. und dem 15. Mai 1838 Befragte teil.

(lin/afp)

Ein paritätisches Kabinett: Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung

Acht Ministerinnen wird es in der neuen Bundesregierung geben. Damit wird die Hälfte der Ministerien mit einer Frau besetzt – der künftige Kanzler Olaf Scholz hat sein erstes Wahlversprechen also gehalten. Vier von sieben Ministerien besetzt die SPD weiblich, die Grünen halten sich ebenso an ihren Grundsatz: drei ihrer fünf Ministerposten werden von einer Frau besetzt werden, bei der FDP geht eins von vier Ministerien an eine Frau.

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