Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

330.000 Tonnen Mikroplastik landen jährlich in unserer Umwelt – vor allem durch Autos

04.09.18, 10:20

Plastik ist ein großes ökologisches Problem – insbesondere in seiner kleinsten Form. Wie das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen nun errechnete, gelangen pro Jahr rund 330.000 Tonnen sogenanntes Mikroplastik in Deutschland in die Umwelt.

Der größte Verursacher der Umweltverschmutzung ist den Forschern zufolge der Abrieb von Autoreifen, auf den gut ein Drittel der Mikroplastik-Menge entfällt. Weitere Quellen für die Freisetzung von Mikroplastik sind die Abfallentsorgung und Baustellen.

"Wir können davon ausgehen, dass sich Mikroplastik bereits in allen Bereichen der Umwelt befindet", sagte Leandra Hamann, Mitautorin der Studie. Als Mikroplastik werden Partikel bezeichnet, die fünf Millimeter und kleiner sind. Sie geraten vor allem über Niederschlag in die Umwelt und werden oftmals mit ihm in die Kanalisation gespült.

Obwohl Kläranlagen bis zu 95 Prozent des Mikroplastiks herausfiltern können, könne es durch die Nutzung von Klärschlamm in der Landwirtschaft dennoch in die Umwelt gelangen und ihr so schaden.

(ds/dpa)

So viel Plastik verursacht ein Wocheneinkauf:

Lieber mehr davon:

Mutter Natur schlägt zurück!

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Was heute noch wichtig ist:

"Versuchte Vergewaltigung" – heftige Vorwürfe gegen Trumps Richterkandidaten

Philippinen: 65 Tote durch durch Taifun "Mangkhut" – Suche nach weiteren Opfern beginnt

1400 rechte Demonstranten in Köthen – 850 Gegner halten dagegen

Ja, ich schminke mich und bin trotzdem Feministin!

Hurrikan "Florence" wütet im Südosten der USA weiter – 17 Tote gemeldet

++ Er kann's ja doch – hier schießt Ronaldo seine ersten Juve-Tore ++

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dieser Mann hat einen Wald gepflanzt, der größer ist als der Central Park in New York

Im Alter von 16 Jahren hatte Jadav Molai Payeng auf einer Sandbank im Fluss Brahmaputra im indischen Bundesstaat Assam eine tote Schlange gefunden. Sie war durch die Strömungen angespült worden und wegen der fehlenden Bäume schutzlos in der sengenden Hitze verendet. Die tote Schlange wurde zum Auslöser für Payengs Lebensziel. In den 30 Jahren seither bepflanzt er die bis dahin unfruchtbare Insel.

Payeng lebt auf Majuli, einer der weltweit grössten Flussinseln. Diese droht jedoch zu …

Artikel lesen