A biker wearing a Deliveroo backpack drives in the central Barcelona, Spain, July 23, 2019. REUTERS/Albert Gea

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"Goodbye – for now": Deliveroo gibt sein Geschäft in Deutschland auf

Diesem Abschied wohnt kein Zauber inne: Der Lieferdienst Deliveroo sagt Deutschland Adieu. Kunden des vor allem in Großstädten beliebten Essenslieferanten haben am Montag eine Mail bekommen, in dem Deliveroo seine Kunden von der Einstellung des Dienstes informiert. Mit Ablauf des 16. August wird Deliveroo "leider nicht mehr in Deutschland tätig sein", heißt es dort.

Grund des Rückzugs ist laut einer Mitteilung, die das "Manager Magazin" zitiert: "die Verdopplung des Umsatzes in anderen Märkten weltweit".

Offenbar sieht Deliveroo auf dem deutschen Markt nicht die selben Entwicklungsmöglichkeiten, wie in anderen Märkten weltweit. Das Unternehmen will sich "jetzt darauf konzentrieren, seine Aktivitäten in anderen Märkten auf der ganzen Welt auszubauen".

Deliveroo schließt Rückkehr nicht aus

Immerhin: Eine Rückkehr nach Deutschland scheint das Unternehmen vorerst nicht auszuschließen. Zum einen ist die Mail mit "Goodbye - For now" überschrieben. Andererseits heißt es am Ende des Schreibens: "Wir [...] hoffen auf ein baldiges Wiedersehen."

Gleichzeitig informiert der Dienst seine Kunden über verbliebene Kontoguthaben: Am 19. August sollen die Kunden, die noch Guthaben auf ihren Deliveroo-Konten haben, ihr Geld zurückerstattet bekommen. "Je nach Bank kann es 5-10 Tage dauern, bis der Betrag auf Deinem Konto eingeht", merkt Deliveroo an.

Fahrer, Restaurants und Mitarbeitern will Deliveroo "angemessene Vergütungs- und Kulanzpakete" zukommen lassen, berichtet unter anderem das "Manager Magazin".

Auf Twitter berichtet ein Nutzer namens Christopher Mäuer, laut Angaben in seiner Bio selbst Fahrer bei Deliveroo, das Unternehmen biete den Fahrer einen Aufhebungsvertrag an. Außerdem sollen sie noch zwei Wochen ab dem 16. August Geld bekommen. Viele Fahrer stehen offenbar vor einem sehr plötzlichen Wegbruch ihrer Einkommensquelle.

(pcl)

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