Nur noch eine geringe Zahl an Mitarbeitern hält Linkedin kommende Woche am Laufen.
Nur noch eine geringe Zahl an Mitarbeitern hält Linkedin kommende Woche am Laufen.Bild: imago stock&people / Future Image

Karriere-Netzwerk Linkedin schickt Belegschaft eine Woche in den Urlaub

03.04.2021, 11:00

Das Karriere-Netzwerk Linkedin schickt seine Belegschaft für eine Woche in den Urlaub. Wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte, haben fast alle der 15.900 Vollzeit-Beschäftigten ab kommendem Montag eine Woche frei, um sich nach mehr als einem Jahr im Corona-Homeoffice zu erholen und einen Burnout zu verhindern. Nur eine kleine Mannschaft soll den Betrieb aufrechterhalten und dann später eine Auszeit nehmen.

"Es hat etwas Magisches, wenn die ganze Firma zur selben Zeit eine Pause macht", erklärte Linkedin auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Das Beste daran sei, bei der Rückkehr zur Arbeit keine Flut unbeantworteter interner E-Mails vorzufinden.

Auch der Kurznachrichtendienst Twitter erlaubt die Arbeit aus dem Homeoffice

Linkedin und viele andere US-Technologie-Unternehmen hatten ihre Angestellten schon kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ins Homeoffice geschickt. Linkedin erwartet seine Beschäftigten erst ab September zurück in den Büros. Sie sollen aber weiterhin die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Homeoffice ableisten dürfen. Twitter hat seinen Beschäftigten bereits freigestellt, dauerhaft von zu Hause aus zu arbeiten.

Linkedin ist mit über 740 Millionen Nutzern nach eigenen Angaben das größte berufliche Netzwerk der Welt. Seit 2016 gehört es zum Microsoft-Konzern, der mit der Übernahme in den umkämpften Markt der Online-Netzwerke einstieg.

(lfr/afp)

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Bildschirm ablecken? Dieser Fernseher schmeckt nach Essen

Geschmacksfernsehen gab es bisher nur in Science-Fiction-Filmen und anderen Utopien. Doch das soll sich jetzt ändern: An der japanischen Meiji-Universität steht ein Bildschirm, der verschiedene Geschmäcker von Lebensmittel imitieren kann. Das Gerät mit der Bezeichnung "Taste the TV" (TTTV) wurde von dem Wissenschaftler Homei Miyashita und 30 Studierenden entwickelt. Das Team hat sich auf geschmackserzeugende Geräte spezialisiert und in der Vergangenheit beispielsweise bereits eine Gabel entwickelt, die Essen intensiver schmecken lassen soll.

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