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Kämpfen in der Zauberer-Welt. Können wir das auch? Niantic

"Schlechter als Pokémon Go" – nicht jeder liebt das neue "Harry Potter"-Spiel

Entwickler-Studio Niantic hatte Großes angekündigt: Man würde "die Zauberei für Spieler weltweit möglich machen", schrieben die einstigen Macher des Spielehits "Pokémon Go".

Der neue Titel "Harry Potter: Wizards Unite" soll der nächste große Augmented Reality Hit für das Smartphone werden. Expecto Patronum! Und die Sache schien ein Selbstläufer, denn die Zutaten stimmen: Dank der Vorgängerspiele "Pokémon Go" und "Ingress" hat Niantic die nötige technische Erfahrung gesammelt, um die wirkliche Welt mittels GPS-Daten und Augmented Reality mit den Displays unserer Smartphones zu verbinden.

Mit "Harry Potter" hat sich das Unternehmen dann auch noch eine perfekte Lizenz als Spielgrundlage gesichert. Zauberei-Duelle, magische Kreaturen, der Kampf Gut gegen Böse: Ein Squib, wer das nicht super findet!

Genauso präsentierte sich dann auch der Trailer zum neuen Potter-Spiel:

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Video: YouTube/Game Clips And Tips

Oder hier:

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Video: YouTube/HerrKnüps

Am Freitag war es nun in Großbritannien und den USA so weit. Der große Kampf der Magierwelt sollte beginnen. Aber der Start fiel holprig aus, denn nicht alle liebten "Wizards Unite". Gleich zu Beginn musste das Game auch einige Kritik einstecken.

So schreibt etwa mashable, das Spiel wirke "künstlich" und die Mechaniken seien "ungeschickt" programmiert. Kurz um: Das Versprechen, man "betrete die Zauberei-Welt direkt in der eigenen Nachbarschaft" werden von Niantic nicht erfüllt.

Tatsächlich wirken erste Screenshots vom Spiel etwas aus der Zeit gefallen:

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Und was für süße bunte Pokémon grafisch funktionierte, scheint bei menschlichen Todessern eher ein wenig billig auszusehen:

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Auch auf Social Media lassen User ordentlich Kritik auf die Zauberei-App los. Man beschwert sich vor allem über Verbindungsprobleme auf Grund überlasteter Server (zur Erinnerung: Die gab es allerdings damals bei "Pokémon Go" auch) und über das Design des Spiels:

Offenbar nicht sehr kreativ:

Ein oft gelesener Satz in reddit-Foren lautet deshalb gerade: "Kann Pokémon Go nicht das Wasser reichen". Das muss die Macher schmerzen, Fans sollten aber nicht zu vorschnell urteilen:

Denn bei dermaßen großen Spielen braucht es immer eine Weile, bis sie wirklich laufen. Bis also die Server mit den Massen an Spielern und deren Daten klarkommen, bis die dicken Grafik-Fehler beseitigt und die Engine im Bauch des Games wirklich läuft. Wie gesagt: Auch bei "Pokémon Go" gab es eingangs wütende Stimmen ob der vielen Fehler, dann aber mauserte sich das Spiel zum großen Sommer-Hit.

Das sahen übrigens auch viele Fans so und posteten statt Kritik begeisterten Harry Potter Content auf Twitter:

Fun als Ravenclaw!

Zauberei Ausweis!

Begeisterung:

"Harry Potter: Wizards Unite" soll so bald wie möglich auch in Deutschland starten. Die Anfangsprobleme werden die selben sein, die Grafik nicht perfekt. Ob das Spiel das Genre der Augmented Reality-Games tatsächlich noch einmal neu erfinden kann? Unklar. Aber hey, wie Dumbeldore einmal sagte: "„Die Wahrheit ist etwas Schreckliches und Schönes zugleich und sollte daher mit großer Umsicht behandelt werden.“

(mbi)

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