Digital
Bild

Fortnite bestraft seine jungen Spieler in China jetzt, wenn sie zu lange zocken

Wie bei jedem berühmten Spiel fürchten sich die "Erwachsenen" schnell. Damals bei "Counter Strike" lernten wir schießen, bei "World of Warcraft" verloren wir die Kontrolle über unser Leben. Beim weltweiten Spiele-Hit "Fortnite" ist das nicht anders – irgendwie sogar schlimmer. Die Sorge lässt sich kurz so umschreiben: "Asoziales Sucht-Geballere im Internet".

In China greift jetzt sogar der Staat selbst drastisch ein, um die gefühlte Bedrohung zu bekämpfen. Spielen dort jetzt Minderjährige länger als drei Stunden Fortnite, bestraft sie das Spiel selbst.

Auf reddit geht gerade ein Screenshot herum, wie das aussehen soll:

Bild

reddit/strike_Gently

Wer also zu lange zockt, der bekommt 50 Prozent weniger Experience und die Challenges sind ganz abgeschaltet. Gemein!

Gegenüber dem US-Tech-Magazin Motherboard bestätigte Entwickler Epic Games, dass der Screenshot echt sei. Man wolle sich als Firma an die chinesischen Gesetze halten. Da geht es dann schnell auch um viel Geld. Der Gaming-Riese Tencent, dem Teile von Epic Games gehören, musste in der jüngsten Vergangenheit heftig an der Börse kämpfen, weil China neue Spiele einfach nicht auf dem Markt erlaubte.

Wie Spieler auf ihr Alter überprüft werden? In China müssen sie sich von vorne herein direkt beim Staat registrieren, um überhaupt zocken zu können.

(mbi)

So sieht das Spiel die Gäste

DoktorFroid will mit dir spielen - aber nur im Splitscreen!

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sexismus in der Gaming-Branche: "Assassin's Creed"-Macher beurlaubt zwei Manager

Kürzlich schilderten auf Twitter weit über 100 Frauen ihre Erfahrungen mit Mobbing und sexuelle Anfeindungen im Gaming-Kontext, unter anderem CNN berichtete darüber. Dabei geht es um Erfahrungen auf Fachmessen und E-Sport-Turnieren, aber auch um Erfahrungen mit anderen Spielern, Streamern, Entwicklern oder auch Managern. Das könnte den Startschuss einer MeToo-Bewegung in der Games-Branche gesetzt haben. Denn kurz darauf folgten erste Schritte seitens eines Unternehmens.

Der Spieleentwickler …

Artikel lesen
Link zum Artikel