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Ubisoft stellt "Watchdogs Legion" bei der Gamescom 2019 vor. Bild: www.imago-images.de / bArnulf Hettrich

Sexismus-Vorwürfe beim "Assassin's Creed"-Macher: Weitere Führungsperson verlässt Ubisoft

Viel los im Hause Ubisoft. Vergangenes Wochenende präsentierte der Spieleentwickler neue Szenen aus "Assassin's Creed Valhalla" sowie "Watch Dogs Legion" und kündigte den sechsten Teil der Shooter-Reihe "Far Cry" an. Drei Zugpferde aus dem Hause Ubisoft, könnte man sagen.

Und dann trennte sich das Unternehmen von wichtigem Führungspersonal. Die beiden Manager Tommy François und Maxime Béland wurden bereits aufgrund von Sexismus-Vorwürfen beurlaubt. Nun ging auch der Kreativchef Serge Hascoët. Aus eigenen Stücken, wie Ubisoft in einer Pressemitteilung schreibt. Er dürfte einen erheblichen Beitrag zu den künftig erscheinenden Titeln geleistet haben.

Allerdings stehen auch bei Hascoët Vorwürfe über sexuelle Übergriffe im Raum. Laut der französischen Zeitung "Liberation" soll er mehrere Mitarbeiterinnen und Kolleginnen beleidigt und körperlich bedrängt haben.

Gleichzeitig verlässt der Leiter der Niederlassungen in Kanada, Yannis Mallat, das Unternehmen. Auch eine Personalchefin muss gehen.

Beiden wird vorgeworfen, Probleme in der Belegschaft mit sexuellen Übergriffen nicht ernst genug bekämpft zu haben.

Seit sich im Juni weit über 100 Frauen auf Twitter zu ihren Erfahrungen mit Mobbing und sexuellen Anfeindungen äußerten, scheint es in der Branche Bewegung zu geben. Ob der Weckruf weiterhin nachhallt, wird sich noch zeigen.

(tkr)

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Wer zockt, ist ein Gamer. Irgendwie logisch. Trotzdem möchte ich mich nicht als Gamer bezeichnen, möchte Abstand halten. Fragen mich Fremde, ob oder was ich spiele, antworte ich ausschweifend. Ich spreche über die aufwühlende Geschichte von "Last of Us 2", über die tausend Tode in "Dark Souls" oder die genialen Dialoge in "Divinity". Stets leidenschaftlich, stets ermüdend für andere. Fragt mich aber jemand, ob ich Gamer bin, beende ich mit einem kurzangebundenen "Nein" die Unterhaltung. …

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