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FILE PHOTO: Silhouettes of laptop and mobile device users are seen next to a screen projection of Whatsapp logo in this picture illustration taken March 28, 2018.  REUTERS/Dado Ruvic/File Photo

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Whatsapp zeigt ganz stolz Feature – Reaktion von Telegram stellt App bloß

An Whatsapp führt auf dem Smartphone fast kein Weg vorbei. Die Facebook-Tochter dominiert den Markt der Messenger-Dienste. Jeden Tag tauschen viele Millionen Menschen alleine in Deutschland über Whatsapp täglich Textnachrichten, aber auch Gifs, Bilder, Videos oder andere Dokumente miteinander aus.

Doch auch wenn die breite Masse auf den von Facebook aufgekauften Dienst setzt: Whatsapp ist nicht alternativlos. Eine Reihe anderer Messenger sind in Deutschland ebenfalls erhältlich. Sie heißen etwa Hoccer, Threema, Ginlo, Telegram, Wire und Signal. Und das Blöde für Whatsapp: Es gibt Dinge, die diese Konkurrenten sogar besser können.

Diese Tatsache hat nun zu einer ziemlich peinlichen Situation für Whatsapp geführt.

Der Messenger teilte auf Twitter ein Erklär-Video, in dem gezeigt wird, wie User Dateien via Whatsapp verschicken können. Nicht nur kleine, popelige Dateien – sondern richtige Daten-Oschis! Bis zu 100 MB groß, wie Whatsapp stolz verkündete.

"Ihr müsst eine E-Mail verschicken, doch der Anhang ist zu groß? Nutzt stattdessen Whatsapp, wo ihr Dateien mit einer Größe von bis zu 100 MB verschicken könnt."

Whatsapp-Post geht mächtig nach hinten los

Klingt nicht schlecht, oder? Nun ja. Ungeschickterweise sind 100 MB für einen Messenger keineswegs spitzenklasse, sondern direkte Whatsapp-Konkurrenten bieten hier deutlich, deutlich mehr.

Etwa Telegram. User der Alternative wurden schnell auf den ungeschickten Whatsapp-Tweet aufmerksam und machten sich lustig. Schließlich erlaubt Telegram seinen Nutzern das Versenden von Dateien, die eine Größe von bis zu 1,5 GB haben dürfen. Das ist 15 mal so viel wie Whatsapp.

Gemein: Der offizielle Telegram-Account schaltete sich in die Diskussion ein und nutzte den Whatsapp-Tweet als Steilvorlage.

Der Telegram-Tweet wurde mehrere Tausend Male gelikt und retweetet. Das ging für Whatsapp also ordentlich nach hinten los.

(hau)

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Dass Whatsapp bestimmte Kontoinformationen und Nutzungsdaten sammelt, ist kein Geheimnis. Aber wenn, nun geschehen, ein Pop-up in der App eine geänderte Datenschutzrichtlinie ankündigt, die am 8. Februar in Kraft tritt, gehen bei vielen Nutzerinnen und Nutzern vielleicht trotzdem die Alarmleuchten an. Allerdings soll es in der für die EU und Großbritannien geltenden, überarbeiteten Richtlinie keine Änderungen geben, die das Teilen von Daten mit anderen Facebook-Unternehmen …

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