Bild: iStockphoto

Kartellamt schränkt Facebook beim Datensammeln ein

07.02.2019, 10:0007.02.2019, 11:40

Das Bundeskartellamt schränkt die Sammlung und Verarbeitung von Nutzerdaten durch Facebook stark ein. Das Unternehmen dürfe Daten aus verschiedenen Quellen, etwa dem Messenger-Dienst WhatsApp und der Foto-Plattform Instagram, nur mit Zustimmung der Nutzer zusammenführen, teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit.

  • Die Einschränkungen betreffen demnach auch die Verwendung des "Like"-Buttons auf Internetseiten anderer Anbieter.
  • In einer im Dezember 2017 veröffentlichen vorläufigen Einschätzung sah die deutsche Kartellbehörde bereits ihren Verdacht bestätigt.
  • Facebook bestritt die Vorwürfe des Kartellamts. Man habe keine dominante Marktstellung, hatte das Unternehmen erklärt.

Die Entscheidung des Kartellamts ist noch nicht rechtskräftig. Das US-Unternehmen kann den Angaben zufolge innerhalb eines Monats Beschwerde einlegen. Darüber müsste dann das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden.

(pb/afp/dpa)

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
"Diese ganzen sozialen Medien sind nicht gut für die seelische Gesundheit": So erlebten junge Menschen in Berlin den Facebook-Totalausfall

Als Montag gegen 18 Uhr plötzlich keine WhatsApp-Nachrichten mehr durchgestellt wurden, der Instgramfeed eine Aktualisierung verweigerte und Facebook vergeblich nach einem Kontakt zum Server suchte, wurde weltweit für Menschen ein Teil ihres gewohnten Alltags ohne Vorwarnung unterbrochen. Schnell gingen die ersten Störungsmeldungen auf entsprechenden Seiten ein. Kurze Zeit später war klar: Facebook erlebte einen Totalausfall.

Zur Story