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London will einen softeren Brexit-Kurs – doch 3 Punkte könnten Beef mit Brüssel geben

Die Briten wollen in Zukunft einen softeren Brexit-Kurs fahren. Darauf verständigte sich das Kabinett von Premierministerin Theresa May am Freitagabend.

Teilweise nimmt die Regierung in London damit Abschied von ihrem harten Brexit-Kurs. Dennoch dürfte der Plan in Brüssel auf Skepsis stoßen.

Wie soll es jetzt weitergehen?

In der kommenden Woche will die Regierung ein ausführliches Dokument zur neuen Position für die Gespräche mit der EU veröffentlichen. EU-Chefunterhändler Michael Barnier twitterte am Abend, er freue sich auf die detaillierten Pläne. Er kündigte an, die Vorschläge würden darauf überprüft werden, ob sie realistisch und umsetzbar seien hinsichtlich der Verhandlungsrichtlinien der EU-Kommission.

Was steht in der Vereinbarung drin?

Britain's Prime Minister Theresa May commences a meeting with her cabinet to discuss the government's Brexit plans at Chequers, the Prime Minister's official country residence, near Aylesbury, Britain, July 6, 2018. Joel Rouse/MOD/Handout via REUTERS  -  ATTENTION EDITORS  -  THIS IMAGE WAS SUPPLIED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.

Theresa May Bild: REUTERS/joel rouse

Welche Punkte könnten für Ärger in Brüssel sorgen?

Der Streit über den Brexit-Kurs in der britischen Regierung lähmte die Brexit-Verhandlungen in Brüssel bislang. Dabei drängt die Zeit: Großbritannien will in weniger als neun Monaten - am 29. März 2019 - die Staatengemeinschaft verlassen. May regiert seit einer Neuwahl im Juni 2017 nur mit hauchdünner Mehrheit und steht von mehreren Seiten unter Druck.

Sollte es zu keiner Einigung mit Brüssel kommen, will es London wohl auf einen Austritt ohne Abkommen ankommen lassen. Die Vorbereitungen dafür sollten verstärkt werden, teilte die britische Regierung mit.

(pb/dpa)

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