US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Skripal-Affäre

So sehr Donald Trump auch seinen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau schätzt. Er spricht ja gerne und oft über Putin. Sein Außenministerium sieht das wohl anders: Im Fall des vergifteten früheren russischen Agenten Sergej Skripal haben die USA weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. Das teilte das State Department am Mittwochabend mit.

Klar sei, die russische Regierung habe:

"chemische oder biologische Waffen in Verstoß gegen internationales Recht eingesetzt hat oder tödliche chemische oder biologische Waffen gegen ihre eigenen Staatsbürger benutzt hat".

Auf Skripal und seine Tochter Julia war in Großbritannien ein Anschlag mit dem Kampfstoff Nowitschok verübt wurden. Beide entkamen nur knapp dem Tod. Großbritannien und die USA machen Moskau für die Tat verantwortlich. Der Kreml weist das zurück.

Die Sanktionen dürften für Putin und die russische Regierung überraschen. In den vergangenen Tagen hatte die Trump-Regierung eigentlich Schritte zur Verbesserung der Beziehungen zum Kreml eingeleitet.

Kurz vor der Bekanntgabe der Sanktionen twitterte Donald Trump jetzt kryptisch:

International hatte ein Treffen der beiden Staatsoberhäuoter zuletzt für Verwirrung gesorgt. Trump musste zurückrudern:

(mbi/dpa)

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