Bild
Bild: HBO/MGM/BBC/NETFLIX/CBS
Filme und Serien

4 Serien wie "Game of Thrones", die dir über deinen Trennungsschmerz hinweghelfen

Es ist vorbei. "Game of Thrones" ist zu Ende und in unserem Montag klafft ab jetzt eine Lücke. Doch die wartet nur darauf, gefüllt zu werden: Mit diesen tollen Serien!
27.05.2019, 20:13

"Game of Thrones" ist vorbei. Es fühlt sich an, wie eine Trennung. Ein eher dumpfer Schmerz, gefolgt von einer Leere.

Diese Leere können wir aber für uns nutzen. Wir können aus ihr stärker werden, indem wir sie einfach füllen mit ganz vielen anderen Serien, die auch gut sind! Ich habe euch vier Serien herausgesucht, damit ihr es möglichst einfach habt, über euren "GoT"-Trennungssschmerz hinwegzukommen.

"The Last Kingdom"

Bild
Bild: BBC america/Netflix

Diese Serie wird dir gefallen, wenn du:

  • auf Mittelalter stehst
  • auf Jon Snow stehst
  • Wikinger und die Geschichte Englands dich nicht kalt lassen
  • Bock auf eine Serie hast, die auf einer guten Romanvorlage fußt
  • Netflix hast, denn dort gibt es alle Staffeln

Als "The Last Kingdom" 2015 zum ersten Mal auf BBC1 lief, ging ein aufgeregtes Raunen durch die "Game of Thrones"-Community: Ist das ein billiger Versuch, den Erfolg von "GoT" zu kopieren? Auf den ersten Blick muss man sagen: Ja, das Casting des Protagonisten und das Setting der Serie waren sich einfach zu ähnlich:

Bild
Bild: HBO/BBC America

Auch die Art und Weise, wie Mystik (es gibt bei "Last Kingdom" auch etwas Magie), Intrigen, Schlachten, Liebe und Familien hier in Szene gesetzt werden, könnte einen zu einem vorschnellen Schluss verleiten.

Doch: Die Bücher zur Serie wurden lange Zeit, bevor "Game of Thrones" zum Mittelalter-/Fantasy-Smash-Hit mutierten, geschrieben und das merkt man der Serie an. Sie hat eine Story, die sich langsam, spannend und einfallsreich entfaltet, ist voller Wendungen und eiskalter Tode, die wir auch an "Game of Thrones" so schätzen gelernt haben. Und "Last Kingdom" ist damit keinesfalls ein billiger Abklatsch.

Zum Autor: Bernard Cornwell, der Autor der "Uhtred"-Reihe (so heißt die Hauptfigur in "The Last Kingdom") lieferte den Engländern mit "Richard Sharpe" schon in den 90ern einen fiktiven Nationalhelden, der mit Sean Bean verfilmt wurde und zurzeit auf Amazon zu sehen ist.

"Vikings"

Bild
Bild: MGM

Die Serie wird dir gefallen, wenn du:

  • Dich auf eine neue verworrene Welt einlassen kannst
  • "Game of Thrones" nicht nur wegen dem Kult darum magst
  • Alexander Ludwig aus "Tribute von Panem" noch kennst
  • Dich der viele Sex in "GoT" nicht gestört hat
  • Du (Kunst-)Blut sehen kannst

Wer schon mal "Serien wie Game of Thrones" gegoogelt hat, der wird sofort auf "Vikings" stoßen. Das liegt zum einen daran, dass auch hier das Setting und die Hauptthemen einfach sehr, sehr ähnlich sind. Zum anderen aber auch, weil die Serie nur zwei Jahre nach "Game of Thrones" startete (2013) und sich zu einer echten Bank im Seriengame entwickelt hat.

Bild
Bild: HBO/MGM

Beide Serien eint, dass Männer und Frauen sich hier die Hauptrollen teilen und geschlechterübergreifend zu den Waffen greifen. Die Geschichte von "Vikings" bewegt sich in fünf Staffeln (die Sechste wird die letzte sein) schnell raus aus den skandinavischen Fjorden nach England, Island und Frankreich.

Machtansprüche, Religionsstretigkeiten, interne Intrigen, heidnische Riten und vor allem aber sehr starke Hauptcharaktere machen "Vikings" zu einer durch und durch spannenden Serie. Zu sehen ist "Vikings" zur Zeit auf Amazon.

"Black Sails"

Starz

Die Serie wird dir gefallen, wenn du:

  • Keine Piraten-Aversion hast
  • "Fluch der Karibik" ohne den ganzen Klamauk schauen willst
  • Auf Drachen, Mystik und Prophezeiungen verzichten kannst
  • "The Terror", "Taboo", "Master and Commander", "The Frankenstein Chronicles" oder den "Sherlock Holmes"-Filmen etwas abgewinnen kannst

Eine Piratenserie, dein Ernst? Ja. Denn diese Serie hat alles, was "Game of Thrones" auch hat, nur spielt sie im 18. Jahrhundert in der Karibik.

Es geht um: Hinterhalte, Intrigen, starke Detailverliebtheit, unkitschige Romantik, Rum und Derbheit, Brutalität und lange Charakterentwicklung mit überraschenden Wendungen.

Einen "Black Sails"-Star kennt ihr schon aus "Game of Thrones"

Bild
Bild: HBO/STARZ

Tom Hopper, der als Dickon Tarly zuerst Jamie Lannister das Leben rettet und dann von Daenerys bzw. Drogon verbrannt wird, spielt eine Hauptrolle in "Black Sails". Die vier Staffeln von "Black Sails" wurden von Michael Bay mitproduziert, sind bei Amazon im "Starz Play"-Channel zu sehen und spielen zwanzig Jahre vor dem Weltbekannten Kultroman "Die Schatzinsel".

"Star Trek Discovery"

Bild
Bild: CBS

Die Serie wird der gefallen, wenn du:

  • Nach "Game of Thrones" offen bist für etwas Neues
  • Spannung für dich auch ohne viel Blut, Sex und übertriebene Gewalt funktioniert
  • Du Bock hast auf eine ganz neue Welt
  • Keine Weltraumserien-Gegner bist

Parallelen zu "GoT" zu ziehen ist auch hier nicht schwierig: Die Hauptperson, Wissenschaftsoffizier Michael Burnham, wird zu unrecht der Meuterei beschuldigt und degradiert – der Kampf zurück in die Mannschaft der Discovery und gegen die Klingonen ist spannend, abwechslungsreich und vor allem: einfallsreich.

Bild
Bild: CBS

Man muss eben kein Trekkie sein, um sich in der Serie zurecht zu finden. Der Zuschauer wird mit gut ausgearbeiteten Details, einem toll designetem Set und einer sehr starken Hauptdarstellerin (Sonequa Martin-Green) belohnt. Nur läuft das alles eben ohne nackte Haut, Wein, besoffene Wüstlinge und vor allem ohne altertümlichem Setting ab. Zu sehen ganz easy auf Netflix, gönnt euch!

Game of Thrones: Die emotionalsten Momente der 8. Staffel

1 / 39
Game of Thrones: Die emotionalsten Momente der 8. Staffel
quelle: hbo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
"Du bist mir nicht egal, aber wichtig bist du mir auch nicht" – wenn ich auch nach dem 20. Date einfach nichts fühle
"He said, she said" – die Dating-Kolumne von watson

Das Résumé eines meiner letzten Dates war: "Nett" – das war’s auch schon. Er war ein lustiger Typ. Wir haben uns drei Stunden lang gut unterhalten, er sah gut aus, brachte Bier mit. Rein objektiv betrachtet war also an diesem Mann nichts falsch, aber leider auch nichts richtig – zumindest nicht für mich.

Zur Story