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Phishing-Warnung: ING und Sparkasse warnt Kunden vor Betrug

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Wer beim Blick ins Postfach nicht aufpasst, dem könnte dies teuer zu stehen kommen.Bild: imago images / Pond5 Images
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Dubiose Mail von ING und Sparkasse: Kunden im Visier von Betrügern

31.01.2024, 08:47
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Morgens mal schnell die Mails und Social Media checken: Für die allermeisten Menschen gehört der Blick aufs Smartphone und ins Postfach fest zum Alltag mit dazu. Doch wer nicht aufpasst, setzt sich dabei ungewollt unterschiedlichsten Gefahren aus.

Denn Kriminelle im Internet scheuen sich nicht, mit immer neuen Vorwänden an sensible Daten oder das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Wer sich also im World Wide Web bewegt, sollte stets vorsichtig sein. Die volkswirtschaftlichen Schäden von Cyber-Delikten, die etwa mit gezielten Phishing-Attacken beginnen, belaufen sich Schätzungen zufolge mindestens auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Dies berichtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Aktuell steht die Kundschaft der Banken ING und Sparkasse im Visier von Kriminellen. Unter einem perfiden Vorwand wollen Betrüger:innen ihre potenziellen Opfer dazu bringen, sensible Daten preiszugeben. Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich.

Dubiose Mail von ING und Sparkasse: Kunden im Visier von Betrügern

Anfang der Woche fanden der Verbraucherzentrale zufolge zahlreiche Menschen eine Mail in ihrem Postfach, die angeblich von ihrer Bank stammt. Der Betreff der im Namen der ING oder der Sparkasse versandten dubiosen Mails lautet "Kundenservice". Inhaltlich seien die Mails bei beiden Banken fast identisch, nur das Design ist an das jeweilige Kreditinstitut angepasst.

Besonders hinterlistig: "In beiden Varianten werden Sie über eine fehlende Bestätigung Ihrer Daten informiert, weshalb Ihr Konto deaktiviert wurde", heißt es vonseiten der Verbraucherzentrale. Damit soll künstlich Druck vonseiten der Betrüger:innen aufgebaut werden. Im Anschluss werden die potenziellen Opfer aufgefordert, auf den beigefügten Button zu klicken. Dann sollen sie "alle erforderlichen Daten vollständig" eingeben. Nur so könne der Kunde oder die Kundin wieder freigeschaltet werden.

Phishing ING
So oder so ähnlich sieht die Phishing-Mail aus, die an die ING-Kundschaft gerichtet ist.Bild: Verbraucherzentrale

Doch Vorsicht: Bei beiden Mails handelt es sich um Phishing, also Betrug. Dazu schreibt die Verbraucherzentrale auf seiner Webseite:

"Dass es sich bei beiden Varianten um einen Betrugsversuch handelt, lässt sich bereits an dem (fast) identischen Inhalt und den verschiedenen Absendern erkennen. Auch die unpersönliche Anrede spricht eindeutig für Phishing."

Zudem macht die Verbraucherzentrale einmal mehr klar, dass eine seriöse Bank niemals seine Kundschaft zur Datenpreisgabe via Link auffordern würde. Um sich vor Datenmissbrauch zu schützen, sollte man auffällige Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.

Sparkasse Phishing Cyber Betrug
So oder so ähnlich sieht die Mail aus, die an die Kundschaft der Sparkasse gerichtet ist. Bild: Verbraucherzentrale

BSI verrät: So lässt sich Phishing in Mails erkennen

Beim Blick in das E-Mail-Postfach gilt es stets, vorsichtig zu sein. Denn häufig sehen Mails von Kriminellen tatsächlich täuschend echt aus. Wer einen geschulten Blick für Betrug entwickelt, lebt eindeutig sicherer. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik gibt auf seiner Webseite Tipps, um betrügerische Phishing-Mails zu identifizieren. Auffällig bei Mails sind demnach etwa folgende Merkmale:

  • Die Mail kommt angeblich von einer bekannten Person oder Organisation, allerdings wirkt das Anliegen des Absenders ungewöhnlich.
  • Der Text der Mail gibt einen dringenden Handlungsbedarf vor, etwa: "Werden die Daten nicht umgehend aktualisiert, dann gehen sie unwiederbringlich verloren …".
  • Drohungen kommen zum Einsatz: "Wenn Sie das nicht tun, müssen wir Ihr Konto leider sperren …".
  • Es gibt Aufforderungen, vertrauliche Daten wie die PIN für den persönlichen Online-Bankzugang oder eine Kreditkartennummer einzugeben.
  • Die E-Mail enthält Links oder Formulare.
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Trifft auf eine E-Mail mindestens eines der genannten Merkmale zu, sollte man misstrauisch werden. Denn in diesem Fall handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Phishing-Mail, die in den Spam-Ordner gehört. Ist man sich unsicher, sollte man das Unternehmen kontaktieren, von dem die Mail angeblich stammt. Allerdings natürlich nicht unter den Kontaktdaten, die in der Mail stehen.

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