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Postbank: Verbraucherschutz warnt vor perfidem Betrug

ARCHIV - 25.03.2019, Brandenburg an der Havel: Ein Schild mit dem Logo der Postbank ist an der Fassade einer Bankfiliale angebracht. Der lange Rechtsstreit zwischen einstigen Postbank-Aktion
Postbank-Kund:innen sollten sich vor verdächtigen Mails in Acht nehmen.Bild: ZB / Monika Skolimowska
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Postbank-Kunden im Visier von Betrügern: Verbraucherschützer warnen

05.03.2023, 10:31
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Wer eine E-Mail mit dringenden Anweisungen der Bank im Postfach hat, handelt aus Sorge um das eigene Geld unter Umständen schnell und ohne die Echtheit der Nachricht infrage zu stellen. Betrüger:innen nutzen dieses unbedachte Verhalten gerne aus, um andere übers Ohr zu hauen.

Über einen Trick versuchen sie etwa, an sensible Daten zu gelangen. Die Verbraucherzentrale hat diese Woche deshalb eine Warnung herausgegeben. Sie gibt Tipps, um den Betrug als solchen zu erkennen. Im Visier der Betrüger:innen steht diesmal die Kundschaft einer der größten Banken in Deutschland.

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Postbank-Kunden sollten sich vor Betrügern in Acht nehmen

Die Verbraucherzentrale berichtet von zahlreichen Beschwerden, die sie Mitte der Woche erreichten – insbesondere von Postbank-Kund:innen. Im Namen der Postbank wurden offenbar Sicherheitswarnungen mit dem Betreff "Wichtiger Hinweis zu Ihrem Konto" versendet.

Darin ist die Rede von "verdächtigen Aktivitäten" auf dem Bankkonto der Empfänger:innen. Weil die Sicherheit des Kontos "sehr ernst" genommen werde, wird darin die Überprüfung der hinterlegten Daten empfohlen.

Die Kriminellen fordern die Empfänger:innen dann auf, auf den beigefügten Button zu klicken. Darüber gelange man zu einem Formular, das vollständig ausgefüllt werden soll, um "die Kontosicherheit" zu gewährleisten. Eine perfide Masche. In Wahrheit versuchen die Betrüger:innen so an die Daten anderer zu kommen.

Phising-Mails: So entlarven Bankkunden einen Betrugsversuch

Was die Mails als Betrugsversuch entlarvt, sind laut Verbraucherzentrale etwa die unpersönliche Anrede und eine ungewöhnliche Absenderadresse. Auch weisen die Verbraucherschützer:innen darauf hin, dass der Vorwand "verdächtiger Aktivitäten" häufig für Betrugsmaschen genutzt wird, um an sensible Daten zu gelangen. Ein Versuch, Druck auszuüben und die Empfänger:innen zum schnellen Handeln und so zu unüberlegten Aktionen zu bewegen. Das zeigt sich auch im letzten Satz der Mail, in dem es heißt, man müsse "schnell handeln".

Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, den Aufforderungen in den Nachrichten auf keinen Fall nachzukommen und die Nachrichten unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Im Zweifelsfall raten die Verbraucherschützer dazu, beim Anbieter direkt nachzufragen.

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