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Alleinerziehend und Hartz IV: Mithilfe dieses Tricks kommt eine Frau über die Runden

Zu zweit mit etwa 1000 Euro monatlich über die Runden kommen: Für die alleinerziehende Mona Assenmacher und ihren siebenjährigen Sohn Jason ist das bittere Realität. Denn die beiden leben von Hartz IV.

Um der finanziellen Abhängigkeit zu entkommen, nimmt die gelernte Restaurantfachfrau an der RTL-Armutsshow "Zahltag" teil. Hier soll sie die Gelegenheit bekommen, sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig zu machen. Zur Unterstützung erhält Mona einen Geldkoffer, der den gesamten Hartz-IV-Satz eines Jahres enthält – in ihrem Fall sind das 15.516 Euro.

Die Hartz-IV-Empfängerin hofft, der Armut zu entfliehen

Mit Erhalt der finanziellen Hilfe von RTL hat Mona Hoffnung, bald endlich wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Bis dahin hatte die 35-Jährige nämlich einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen:

Ihre letzten beiden Beziehungen sind in die Brüche gegangen. Vor allem die Trennung von ihrem letzten Partner verlief tragisch, da er ihr gegenüber zwei Mal gewalttätig geworden ist. Schließlich musste er von der Polizei abgeholt werden.

Seitdem ist Mona alleinerziehend – und muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Um Lebenskosten zu sparen, greift sie sogar auf eine für viele Menschen sicherlich unbequeme Methode zurück: Sie heizt mit Holz. Den Transport und die Verarbeitung erledigt sie ganz allein – in der Sendung sagt sie:

"Ich mach das ganze Holz selber. Ich hol' das aus dem Wald, schneid' das in Blöcke und fang' das an zu spalten."

Eine Knochenarbeit, die sich finanziell allerdings tatsächlich lohnen kann: So weist auch der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) darauf hin, dass Holz als Heizmittel durchaus günstiger sein kann als fossile Energie. Während die Preise von Öl und Gas seit Jahren immer weiter steigen, sind die Kosten von Brennholz stabil. Wer Holz aus dem Wald verwendet und selbst verarbeitet, kann seine Heizkosten demnach um 70 Prozent senken.

Die alleinerziehende Mutter lässt sich nicht unterkriegen

Obwohl die Arbeit mühsam erscheint – Mona scheint die ganze Holz-Spalterei recht locker zu sehen:

"Ich bin halt immer so ein Stehaufmännchen. Was mich nicht tötet, macht mich härter. Von daher: Aufstehen, Krone richten, weitergehen."

Und Weitergehen bedeutet für die "Zahltag"-Protagonistin nun: Sich selbstständig machen – und zwar mit einem eigenen Restaurant. Wenn ihr das gelingt, ist das mühsame Heizen mit Holz hoffentlich nicht mehr notwendig.

(ak)

Hartz 4 oder Arbeitslosengeld: Was nach dem Jobverlust kommt

"Es konnte nur ein Kind zum Geburtstag" – wie Nina gegen Kinderarmut kämpft 

Am Ende des Monats gibt es nur Nudeln mit Tomatensoße, für Freizeitaktivitäten oder das Kopiergeld in der Schule hat die Familie sowieso kein Geld. Viereinhalb Jahre lang hat die Familie von Nina Jaros von Hartz-IV gelebt – besonders ihre Kinder, heute sieben und neun Jahre alt, mussten darunter leiden. Nun engagiert sich Nina gegen Kinderarmut.

Es war im Februar dieses Jahres, als Nina ein Gespräch ihrer beiden Kinder hörte: 

"Meine Kinder waren zu einem Kindergeburtstag eingeladen.

Meine …

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