Bild: Getty Images North America

Scamp wurde zum hässlichsten Hund gekürt – dahinter steckt eine traurige Geschichte

23.06.2019, 09:3623.06.2019, 13:04

Scamp hat gerade eine Trophäe bekommen, die ungefähr zehnmal so groß ist, wie er selber. Dabei konnte niemand ahnen, dass der kleine Hund mal irgendetwas gewinnen würde. Begriffe wie "Sieger" oder "Champion" waren in seinem Leben nicht vorgesehen. Aber irgendwie hat das Schicksal es dann doch noch anders mit ihm gemeint. Und ihn ausgezeichnet:

Als hässlichsten Hund der Welt.

Am Freitag konnte sein Frauchen, Yvonne Morones, diese Auszeichnung beim 31. Wettbewerb dieser Art in Kalifornien mitnehmen. 3000 US-Dollar (ca. 2600 Euro) gab es noch obendrein. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Fünf Jahre ist es her, dass Morones Scamp in einer Art Tiere-suchen-ein-Zuhause-Sendung sah. Sie wusste sofort, dass sie Scamp dieses Zuhause geben wollte:

"Auf dem Weg nach Hause lief Bob Marleys 'One Love' im Auto und der kleine Scamp saß hinter mir und wippte mit dem Kopf."
Yvonne Moronesquelle: ap

Die traurigen Geschichten der "hässlichen" Hunde

Scamp ist nicht der einzige Teilnehmer des Wettbewerbs, dessen Lebensgeschichte nicht ganz so rosig losging. Denn die meisten Hunde wurden einmal ausgesetzt oder nur knapp vor dem Einschläfern gerettet.

Die Organisatoren wünschen sich, dass diese besonderen Hunde mehr Aufmerksamkeit bekommen.

"Wir zeigen Hunde die gerettet oder adoptiert wurden und liebende Besitzer gefunden haben. Sie sind die Botschafter für Adoption."
Christy Gentry, Pressefrau für den Wettbewerb

Das könnte euch auch interessieren:

Die hässlichen Hunde und ihre wunderschönen Fotos:

Den zweiten Platz bekam in diesem Jahr übrigens Wild Thang, ein Pekinese mit schrägen Augen und einer ebenso schrägen Zunge. Und das hier ist Tostito, der Chihuahua wurde Dritter:

Bild: Getty Images North America

Insgesamt nahmen 18 Hunde an dem Wettbewerb teil. Ob sie nun alle wirklich "hässlich", oder nicht vielmehr "besonders", "einzigartig" oder "ungewöhnlich" sind? Wir lassen einfach euch entscheiden. Hier noch ein paar Bilder der Veranstaltung:

Bild: Getty Images North America
Bild: Getty Images North America
Bild: Getty Images North America

(gw)

Themen

Kein Trinkgeld? Du bist nicht pleite, sondern geizig

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Umfrage: Junge Menschen wollen mehr Freizeit statt mehr Arbeit

Der Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Immer mehr Menschen wollen weniger arbeiten. Und das betrifft nicht nur Gruppen wie Pflegekräfte, die ohnehin überarbeitet sind und sich ein Arbeitsleben wünschen, bei dem sie nicht dauerhaft überlastet sind. Rund 48 Prozent der Arbeitnehmer würden in Teilzeit gehen, wenn ihr Arbeitgeber ihnen dies ermöglichen würde. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Yougov.

Zur Story